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Die zugrunde liegende Frage an die Computertomografie war eine mögliche Koronaranomalie (1). Diese erfolgte nach Zuweisung durch den behandelnden niedergelassenen Kollegen und Vordiagnostik (inklusive Echokardiografie) . Nach den 2012 erschienenen Konsensusempfehlungen (gemeinsam von DRG, DGK und DGPK), stellt diese eine Klasse-I-Empfehlung zur Durchführung eines Koronaren-Computertomografie dar, sodass die Indikation Guideline-konform gestellt wurde. Auch sollte nicht der Eindruck erweckt werden, die klinischen Beschwerden stünden im Zusammenhang mit dem Befund. Uns ist bewusst, dass es sich um einen Zufallsbefund handelt. Laut Literatur nimmt die Spontanverschlussrate nach dem 10. Lebensjahr deutlich ab, eine Therapie erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erforderlich, was natürlich den behandelnden Kinderkardiologen obliegt. Der Hinweis auf die Endokarditis-Prophylaxe sollte die fehlende therapeutische Konsequenz dieses „Zufallsbefundes“ unterstreichen. Es freut uns, dass sich durch die Beantwortung ihrer Kommentare eine umfassendere Möglichkeit ergeben hat, die Bedeutung der nichtinvasiven Herzbildgebung herauszuarbeiten.

DOI: 10.3238/arztebl.2020.0327b

Für die Autoren

Dr. med. Christopher Kloth

Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Universitatsklinikum Ulm

christopher.kloth@uniklinik-ulm.de

Interessenkonflikt

Die Autoren beider Beiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Kloth C, Sagmeister F, Brunner H: Swiss cheese defect of the ventricular septum. Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 40 VOLLTEXT
1.Kloth C, Sagmeister F, Brunner H: Swiss cheese defect of the ventricular septum. Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 40 VOLLTEXT

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