ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2000Teilzeitmodell: Überheblich

SPEKTRUM: Leserbriefe

Teilzeitmodell: Überheblich

Dtsch Arztebl 2000; 97(9): A-492 / B-396 / C-374

Jeromin, Karin

Zu dem Leserbrief "Keine Empfehlung" von Dr. med. Frederick Hölscher in Heft 3/2000, der sich auf den Beitrag "Berufsperspektiven durch Teilzeit" von Dr. med. Bärbel Kuhnert-Frey in Heft 41/1999 bezog:
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LNSLNS Es ist schon unglaublich, mit welcher Überheblichkeit Herr Kollege Hölscher seine teilzeitbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen als "viertklassig" abstempelt. An seiner "Erstklassigkeit" besteht ja wohl kein Zweifel, und wer in die Kategorie der Zweit- und Drittklassigen einzuordnen ist, bleibt dem geneigten Leser selbst überlassen.
Man sollte hoffen, dass sich gerade beim Thema Teilzeitbeschäftigung auch in unserem Beruf endlich etwas bewegt. Dass hier Bedarf besteht, und zunehmend nicht mehr nur bei weiblichen Kollegen, daran gibt es wohl
keinen Zweifel. Ein denkbares und hoffentlich machbares Modell wurde in dem oben genannten Artikel vorgestellt. Ich selbst hatte das Glück, nach der Geburt meiner Tochter meine Tätigkeit in einer orthopädischen Klinik in Teilzeit weiterführen zu können. Mangelnde fachliche Kompetenz und Engagement, auch in der Fortbildung, darf man gewiss nicht unterstellen.
Die von Herrn Dr. Hölscher genannten Mindestanforderungen an Teilzeitbeschäftigte sollten wohl für alle ärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen gelten . . .
Karin Jeromin, Johann-Sauter-Straße 11, 89312 Günzburg
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