ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2000Psychotherapie: Gehässiger Leserbrief

SPEKTRUM: Leserbriefe

Psychotherapie: Gehässiger Leserbrief

Schmitt, Karl-Heinz

Zu dem Leserbrief "Wirksamkeit prüfen" von Dr. med. Friedrich Weinberger in Heft 4/2000:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wohl selten ist ein derart gehässiger Leserbrief im DÄ erschienen wie der von dem Kollegen Weinberger, in dem eine etablierte Therapie und mit ihr eine ganze Berufsgruppe pauschal und unkritisch abgekanzelt wird. Die lächerlichen Behauptungen wie zum Beispiel, dass "viele Doktrinen dieser Psychotherapie . . . auch den Stoff (Neomarxismus) liefern, aus dem alle Gesundheitsreformen seit 1968 sind" (wo bleibt hier
die von Herrn Weinberger für die Psychotherapie eingeforderte Überprüfung seiner These?), wie auch die Meinung, dass sich "die deutschen Ärzte mehrheitlich vor (von?) der einherstolzierenden neuen "Seelenkunde" je länger, desto tiefer beeindruckt (zeigten)", und die zynischen Bemerkungen, dass "die Fachärzte jetzt gewiss freudig auch mit ihrem Portemonnaie für die Leistungen der ärztlichen wie nicht-ärztlichen Psychotherapeuten geradestehen (werden)", sind es eigentlich nicht wert, sich damit länger zu beschäftigen, wenn nicht die Veröffentlichung im DÄ darauf hinweisen würde, dass Herr Weinberger mit seiner Einstellung gegenüber der Psychotherapie nicht alleine dasteht . . .
Dr. med. Karl-Heinz Schmitt, Hauptstraße 25, 97633 Saal
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote