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Kammer darf rügen

EB

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LNSLNS BERLIN. Verstöße gegen die ärztliche Berufsordnung kann die Ärztekammer Berlin seit kurzem auch durch eine Rüge ahnden. Sie soll zum Einsatz kommen, wenn Ärzte die Berufspflichten nur geringfügig verletzt haben. Die Rüge kann mit der Auflage verbunden werden, bis zu 10 000 DM an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen.
Dr. med. Gerhard Andersen, Geschäftsführer der Ärztekammer Berlin, erklärte gegenüber der dortigen Kammerzeitung, das neue Rügerecht schaffe mehr Flexibilität. Bislang habe man entweder eine Ermahnung durch den Vorstand aussprechen oder ein Berufsgerichtsverfahren anstrengen können. Letzteres lasse sich kaum zeitnah einsetzen und greife nur bei schweren Verfehlungen. Ein ähnliches Rügerecht wie nun in Berlin gebe es bereits in einigen anderen Bundesländern. EB
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