ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2020Radiologie und COVID-19: CT-Ressourcen schonen
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Interessant finde ich die Abhandlung der Labor- und Bilddiagnostik bei COVID-19. Warum aber die Lungen-Ultraschalluntersuchung unerwähnt bleibt, ist mir ein Rätsel. Es gibt bereits für bakterielle Pneumonien Evidenz bei der Sensitivität dieser Methode. Aber auch bei COVID-19 bestehen bereits Papers (z. B: Review „Our Italian Experience Using Lung Ultrasound for Identification, Grading and Serial Follow-Up of Severity of Lung Involvement for Management of Patients With COVID-19“, Luigi Vetrugno et al., Echocardiography. 2020).

Damit die Ressource CT nicht unnötig blockiert wird (mit entsprechend Hygiene-bedingten Sperren für die Reinigung) für weiter anfallende Fälle mit Indikation für ein CT (Traumaspirale, Apoplex, Lungenarterienembolie), ist doch in Pandemiezeiten der bettseitige (point of care ultrasound, POCUS) Einsatz des Ultraschalls im Isolierzimmer, Notaufnahme, Intensivstation – vielleicht sogar Praxis – dringend als ergänzende Methode zu empfehlen.

Dr. med. Thomas Riegel, 18435 Stralsund

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