ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2020Schwangerschaft: Plattform für die Suche nach Hebammenleistungen

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Schwangerschaft: Plattform für die Suche nach Hebammenleistungen

Kahl, Kristin

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Eine neue bundesweite Plattform soll Hebammen, Frauen und Familien zusammenbringen. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hat das Angebot mithilfe des digitalen Gesundheitsunternehmens Keleya ins Leben gerufen, um einen niedrigschwelligen Zugang zu Hebammenleistungen zu finden.

Foto: Ilike/stock.adobe.com
Foto: Ilike/stock.adobe.com

„Wir wissen, dass viele Menschen oftmals entmutigt sind, weil sie keine Hebamme finden“, sagte DHV-Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer. „Auch Hebammen, die tagtäglich Frauen absagen müssen, frustriert diese Situation. Die neue Plattform wird nun Frauen und Familien helfen, möglichst zeitnah und zielgenau ihre Hebamme zu finden.“

Auf der Webseite Ammely können daher freiberuflich tätige Hebammen ihre Leistungen kostenfrei anbieten. Schwangere haben die Möglichkeit, Suchanfragen zu stellen und Hebammen mit für sie passenden Leistungsangeboten zu finden. Sie können diese über die Webseite kontaktieren und online Termine buchen.

Ziel der neuen Plattform ist es laut DHV, die Anfragen bereits so zu filtern, dass sie zielführend vermittelt werden. Mit Ammely reagiere der Verband somit auch auf die Hebammenliste des GKV-Spitzenverbandes. Denn die im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) veröffentlichten Daten der Hebammen würden deren freie Betreuungskapazitäten nicht abbilden. Ammely soll auch dabei helfen, den Verwaltungsaufwand für Hebammen zu reduzieren, indem Anfragen nur innerhalb eines festgelegten Radius sowie ausschließlich zu den von der Hebamme angebotenen Leistungen und bei Verfügbarkeit weitergeleitet werden.

Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 bietet die Webseite auch eine Akutsuche für Hebammenbetreuung an. kk

www.ammely.de

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