ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2020Christian Drosten: Kommunikator während der Pandemie

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Christian Drosten: Kommunikator während der Pandemie

Spielberg, Petra

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Christian Drosten, Foto: picture alliance/Christophe Gateau/dpa
Christian Drosten, Foto: picture alliance/Christophe Gateau/dpa

Prof. Dr. med. Christian Drosten – sein Name ist untrennbar mit der Coronakrise verknüpft. Nun hat der Direktor des Instituts für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Stifterverband den „Sonderpreis für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der COVID-19-Pandemie“ erhalten. Seine Kommunikation zeige exemplarisch, welchen Beitrag die Wissenschaft für Politik und Gesellschaft durch gute Kommunikation auch im akuten Fall einer Krise leisten könne, lautet die Begründung.

„Diese Pandemie ist eine absolute Ausnahmesituation für die ganze Gesellschaft. Wie gut wir diese Herausforderung meistern, hängt in meinen Augen auch davon ab, ob die Bevölkerung gut über das Infektionsgeschehen und die biologischen Hintergründe informiert ist. Mir ist es daher ein persönliches Anliegen, das aktuelle Wissen – und auch seine Grenzen – über das SARS-CoV-2 so schnell und umfassend wie möglich mit der Öffentlichkeit zu teilen. Nur so können die Menschen selbst Urteile fällen, Ängste abbauen und infektionsrelevante Entscheidungen in ihrem eigenen Alltag treffen“, erklärte der 48-Jährige.

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Drosten ist Mitentdecker des SARS-assoziierten Coronavirus. Zu seinen beruflichen Stationen gehören das Bernhard Nocht Institut sowie das Institut für Virologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Derzeit ist der Virologe in Berlin als Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung sowie am Berlin Institute of Health tätig. Petra Spielberg

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