ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2020Private Kran­ken­ver­siche­rung: Ärzte erhalten Extravergütungen in der Coronakrise

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Private Kran­ken­ver­siche­rung: Ärzte erhalten Extravergütungen in der Coronakrise

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Alle Details zu den Extravergütung gibt es in den Bekanntgaben dieser Ausgabe. Foto: Coloures-Pic/stock.adobe.com
Alle Details zu den Extravergütung gibt es in den Bekanntgaben dieser Ausgabe. Foto: Coloures-Pic/stock.adobe.com

Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und der Verband der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) haben Vereinbarungen über eine „Hygienepauschale“ sowie über den erweiterten Einsatz von Telemedizin bei psychotherapeutischen Leistungen getroffen. Das hat der PKV-Verband mitgeteilt. Die BÄK hat alle Details in einer Bekanntmachung veröffentlicht. Bis zum 31. Juli 2020 können Ärzte demnach in der ambulanten Versorgung für jeden unmittelbaren Arzt-Patienten-Kontakt einen Betrag in Höhe von 14,75 Euro für erhöhten Hygieneaufwand abrechnen. In der Psychotherapie werden die Möglichkeiten zum Einsatz von Telemedizin in der Coronakrise erweitert. Ausnahmsweise kann auf den sonst erforderlichen unmittelbaren persönlichen Kontakt mit dem Patienten verzichtet werden, damit der Patient nicht unversorgt bleibt. Im Interesse von Patienten, die in der aktuellen Krisensituation den Arzt nicht aufsuchen können und bei denen auch keine Videosprechstunde möglich ist, kann laut PKV eine längere telefonische Beratung sinnvoll sein, um die Versorgung zu sichern. Dazu gibt es ebenfalls eine Abrechnungsempfehlung der BÄK. Die Leistungen der Niedergelassenen Ärzte seien auch in der Coronapandemie ein unverzichtbarer Beitrag zur Tragfähigkeit des Gesundheitssystems, sagte der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Ralf Kantak. Der Schutz der Kliniken und des Gesundheitssystems vor Überlastung beginne in jeder Arzt- und Facharztpraxis. EB

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