ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2020Corona-Warn-App: Mit der Brechstange
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Eine zentrale Speicherung von Handy-Daten über wenige Monate bei der Corona-App in einer Krisensituation lehnen IT-Experten ab und verweigern ihre Mitarbeit. Und Berlin fürchtet bei zentraler Speicherung mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung.

Alle Gesundheitsdaten von 70 Millionen Kassenversicherten speichern Spahn und Merkel lebenslang zentral, ohne Krisen-not, obwohl auch ein Chip auf der Versichertenkarte Diagnosen, Medikamente und Allergien dezentral speichern könnte.

Ohne sich um Akzeptanz der Versicherten zu kümmern, wird dies mit der Brechstange durchgesetzt gegen den Willen von Ärzten wie mir.

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Wo ist hier die Verhältnismäßigkeit?

Prof. Dr. med. Martin Deichmann, 63571 Gelnhauseen

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