ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2020Dagmar Feldgen: Coronakrise als Bewährungsprobe

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Dagmar Feldgen: Coronakrise als Bewährungsprobe

Spielberg, Petra

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Dagmar Feldgen, Foto: BAS
Dagmar Feldgen, Foto: BAS

Neue Vizepräsidentin des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) ist seit Anfang Mai Dagmar Feldgen. Die Juristin war zuvor in verschiedenen Funktionen für das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMAS) tätig.

Das Bundesamt für Soziale Sicherung trage maßgeblich zum Erhalt eines stabilen Systems im Gesundheitswesen bei, betonte Feldgen bei ihrem Amtsantritt. Aktuell habe sich das BAS vor allem in der Corona-bedingten Krisenzeit zu bewähren. „Funktionierende, rechtssichere und wirtschaftliche Sozialsysteme stellen eine fundamentale Grundaufgabe im sozialen Rechtsstaat dar. Das ist schon ein Wert an sich, doch nun zeigt sich auch die besondere Systemrelevanz vieler Einrichtungen des öffentlichen Dienstes“, machte die 58-Jährige deutlich.

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Feldgen studierte Rechtswissenschaften in Berlin, Kiel und Köln. Nach ihrem Staatsexamen arbeitete sie zunächst als Referentin im Arbeitsstab Deutsche Einheit, Abteilung Arbeitsrecht. 2001 wurde sie Referatsleiterin „Grundsatzfragen der Ausländerpolitik“ in der Arbeitsmarktabteilung des BMAS. Von 2008 bis 2012 war Feldgen Sozialreferentin an der Deutschen Botschaft in Rom. 2013 wechselte sie zur Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU in Brüssel und übernahm dort für fünf Jahre die Leitung des Referates „Arbeit und Soziales“. Zuletzt war Feldgen Leiterin des Referats „Recht der Europäischen Union, Europäische Migration“ sowie vertretungsweise auch Leiterin der Unterabteilung „Europäische Union, Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik“ im BMAS. Petra Spielberg

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