ArchivDeutsches Ärzteblatt22-23/2020COVID-19: Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz wird verschoben

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COVID-19: Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz wird verschoben

Beerheide, Rebecca

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Die Konferenz der Ge­sund­heits­mi­nis­ter der Länder (GMK) Mitte Juni fällt als persönliches Treffen der 16 Ressortchefs in Berlin aus. Die übliche GMK werde aber „nicht ersatzlos abgesagt, sondern lediglich verschoben“, teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung auf Anfrage mit. Die Konferenz soll demnach zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im Spätsommer oder Frühherbst, nachgeholt werden – gegebenenfalls als Videokonferenz. Zuvor hieß es, die diesjährige Konferenz unter der amtierenden GMK-Vorsitzenden, der Berliner Senatorin Dilek Kalayci (SPD), falle aus. Die GMK der Länder besteht aus mehreren Zusammenkünften von Ressortchefs und Staatsministern im Laufe eines Jahres. Der Vorsitz wechselt jährlich. 2020 ist Berlin an der Reihe, 2021 folgt Bayern. Auf der GMK-Konferenz diskutieren die Länderressortchefs oft bis zu 30 gesundheitspolitische Themen und richten ihre Beschlüsse und Forderungen an die Bundespolitik. Im vergangenen Jahr kündigte Kalayci an, in ihrem Vorsitzjahr den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen, die keinen Versicherungsschutz haben, adressieren zu wollen. Anfang des Jahres hatte sie zudem erklärt, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit auf die Agenda zu setzen. Die Themen seien noch auf einer Sitzung der Amtsleiter der Ministerien Anfang März in Berlin besprochen worden, hieß es aus Kreisen der GMK. Nordrhein-Westfalen stellte aber klar, dass die Bewältigung der Pandemie derzeit Priorität hat. bee

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