ArchivDeutsches Ärzteblatt22-23/2020Niederlassung: Neue Webseite informiert über Anstellung in Westfalen-Lippe

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Niederlassung: Neue Webseite informiert über Anstellung in Westfalen-Lippe

Kahl, Kristin

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Mit der Arbeit in der ambulanten Versorgung können sich Ärztinnen und Ärzte über die Anstellung in einer Praxis vertraut machen. Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com
Mit der Arbeit in der ambulanten Versorgung können sich Ärztinnen und Ärzte über die Anstellung in einer Praxis vertraut machen. Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Eine Webseite für angestellte Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ins Leben gerufen. Der Verband reagiert damit auf den Trend, sich in einer Praxis anstellen zu lassen. Anfang 2020 waren bereits 3 043 Ärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe angestellt. Im gesamten Zeitraum 2010 waren es im Vergleich dazu lediglich 651. Das Angebot ist aus einer Initiative des Fachausschusses für angestellte Ärzte und Psychotherapeuten der KVWL entstanden.

Die Webseite informiert Interessierte über die Möglichkeiten und den Weg hin zu einer Anstellung sowie über die Inhalte eines Anstellungsvertrages. Sie bietet zudem weiterführende Informationen zu den Themen Abrechnung, genehmigungspflichtige Leistungen, zur Teilnahme am Notfalldienst, zum Verordnungsmanagement und zur Vertretung. Darüber hinaus stehen Kontaktdaten von Beratungsangeboten bereit.

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„Ich sehe es als eine der wichtigsten Aufgaben des Fachausschusses an, junge Ärzte und Psychotherapeuten für eine Tätigkeit in der ambulanten Versorgung zu interessieren“, sagt Privatdozent Dr. med. Ulrich Siekmann, Vorsitzender des Ausschusses. „Mit der neuen Webseite können wir den jungen Kolleginnen und Kollegen nun die Vorteile einer Anstellung besser aufzeigen und sie über relevante Themen informieren.“

Ein Anstellungsverhältnis in der Praxis oder in einem Medizinischen Versorgungszentrum biete laut KVWL unter anderem die Möglichkeit, sich mit der Arbeit in der ambulanten Versorgung vertraut zu machen, bevor man sich für eine Niederlassung entscheidet. Aber auch ältere Medizinerinnen und Mediziner, die kurz vor dem Ruhestand stehen, ließen sich immer öfter für eine Übergangszeit von ihrem Praxisnachfolger anstellen, um beispielsweise die junge Kollegin oder den jungen Kollegen zu unterstützen. kk

www.kvwl.de/anstellung

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