ArchivDeutsches Ärzteblatt22-23/2020Klaus Reinhardt: Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen

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Klaus Reinhardt: Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen

Schmedt, Michael

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Klaus Reinhardt Foto: Bundesärztekammer
Klaus Reinhardt
Foto: Bundes­ärzte­kammer

Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Dr. med (I) Klaus Reinhardt feierte am 22. Mai seinen 60. Geburtstag. Der Hausarzt aus Bielefeld engagiert sich seit Langem in der ärztlichen Berufspolitik. Er ist seit 1997 Mitglied der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, seit 2005 Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und übernahm 2011 den Bundesvorsitz des Hartmannbundes. 2019 auf dem 122. Deutschen Ärztetag in Erfurt wurde er zum Präsidenten der Bundes­ärzte­kammer gewählt.

Trotz dieses zeitaufwendigen berufspolitischen Engagements wollte der Familienvater nie den Kontakt zum Versorgungsgeschehen verlieren. So ist er auch heute noch einen Tag in der Woche in seiner Gemeinschaftspraxis in Bielefeld, die er 1993 von seinen Eltern übernommen hat. Als Sohn eines Ärzteehepaares weiß der Ostwestfale, was hausärztliches Arbeiten bedeutet und worauf es ankommt. Das heißt für ihn vor allem, Zeit für die Patienten zu haben. Zuwendung, Empathie und Vertrauen gegenüber den Patienten sind für ihn die Maßstäbe.

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Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen für die Ärzteschaft politisch durchzusetzen, treibt ihn in seiner berufspolitischen Arbeit an. Nur wer sich aktiv in politische Diskussionen einmischt und auch fordert, wo es notwendig ist, kann etwas erreichen, ist sein Credo. Sinnvolle Diskussionen um Strukturveränderungen im Gesundheitswesen könne es nur mit Beteiligung der Ärzteschaft geben, konstatierte er auf dem Deutschen Ärztetag in Erfurt. Und nur wenn dabei der Mensch im Mittelpunkt stehe, sei das Gesundheitswesen zukunftssicher, ist Reinhardt überzeugt. Michael Schmedt

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