ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2020Randnotiz: Asterix & Corona
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Die Solidarität für alle, die sich rund um die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 einsetzen, hält weiter an. Erst vor Kurzem hat der Streetartkünstler Banksy ein Bild für ein Krankenhaus gemalt, dessen Erlös später der Bekämpfung des Virus dienen soll. Nun wurden in Frankreich vier Originalzeichnungen des verstorbenen Asterix-Zeichners Albert Uderzo versteigert. Der Erlös in Höhe von 390 000 Euro soll an eine Stiftung gehen, die Pariser Krankenhäuser und medizinisches Personal unterstützt, wie das Auktionshaus Artcurial nach Angaben der Agentur afp mitteilte. Uderzos Hinterbliebene wollten auf diese Weise die Arbeit des Krankenhauspersonals in der Coronakrise würdigen, hieß es. Der Miterfinder der weltberühmten Comicreihe war am 24. März im Alter von 92 Jahren gestorben. Die versteigerten Originalzeichnungen stammen unter anderem aus den Alben „Asterix und Maestria“ und „Obelix auf Kreuzfahrt“. Die Originalzeichnungen des Wagenlenkers mit dem Namen „Coronavirus“ aus der französischen und englischsprachigen Ausgabe von „Asterix gegen Italien“ aus dem Jahr 2017 waren nicht unter den Originalen. In der deutschen Version hieß der Bösewicht Caligarius. Uderzos Witwe Ada und Tochter Sylvie erklärten, die Wohltätigkeitsauktion sei ein Dank an „unsere neuen Helden“ in der Coronapandemie. Gemeinsam mit Autor René Goscinny war Uderzo einer der beiden „Väter“ der Comics um ein Dorf voller unbeugsamer Gallier, die den römischen Besatzern die Stirn bieten. Nach Goscinnys frühem Tod im Jahr 1977 führte er die Reihe alleine fort. Rund 370 Millionen Exemplare wurden weltweit verkauft.

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