ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2000Studie zur Immuntherapie bei AIDS

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Studie zur Immuntherapie bei AIDS

Dtsch Arztebl 2000; 97(9): A-548 / B-446 / C-419

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LNSLNS Ein Biotechnologieunternehmen aus Martinsried bei München hat die Erlaubnis zur Durchführung einer klinischen Gentherapie-Studie zur Behandlung von HIV erhalten. Die Studie mit zehn HIV-Patienten der klinischen Phase I/II wird in einer deutschen Universitätsklinik durchgeführt. Die vom Unternehmen Bavarian Nordic entwickelte Behandlungsmethode basiert auf der Übertragung des HIV-spezifischen Nef-Proteins mittels einer viralen Genfähre (MVA-F6- HIV-Nef-Vektor). Bereits bekannt ist, dass Nef bei Immunisierung von HIVPatienten und Versuchstieren die Bildung von körpereigenen Killerzellen auslöst.
Zusätzlich zu Informationen über den MVA-F6-HIV-Nef-Vektor als Impfstoff wird die Studie auch wertvolle Erkenntnisse über die Sicherheit der Genfähre liefern. Eine der Hürden bei der Entwicklung eines HIVImpfstoffes ist, einen Vektor zur Verfügung zu haben, der therapeutische Proteine auf immunsupprimierte Patienten übertragen kann, ohne Nebenwirkungen auszulösen. Das dänische Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter, davon 50 in Martinsried. EB
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