ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2000Studie zur Mortalität durch NSAR

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Studie zur Mortalität durch NSAR

Dtsch Arztebl 2000; 97(9): A-549 / B-463 / C-438

EB

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LNSLNS Schwerwiegende Nebenwirkungen der nichtsteroidalen Antirheumatika NSAR auf den Magen-Darm-
Trakt sind häufiger als bisher angenommen: Eine aktuelle, noch unveröffentlichte Studie zeigt die Dimension der Problematik in Deutschland. Sie bestätigt frühere Erhebungen aus den USA, Kanada und Großbritannien. In der Untersuchung der Rheumaklinik Wiesbaden wurden aus 61 repräsentativ ausgewählten Hausarztpraxen alle 18177 Patienten einbezogen, die im Zeitraum von 1996 bis einschließlich 1998 mit einem Nicht-Acetyl-Salicylsäure-NSAR behandelt wurden.
Das Ergebnis: NSAR-induzierte gastrointestinale Perforationen, Ulcera und Blutungen führen bundesweit zu 157 000 Krankenhaustagen im Jahr. Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung wird durch die Behandlung von NSAR-Nebenwirkungen mit rund 226 Millionen DM belastet. Schätzungsweise 1 100 bis 2 200 Todesfälle sind jährlich in der Bundesrepublik auf NSAR-Komplikationen zurückzuführen. EB
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