ArchivDeutsches Ärzteblatt27/1996Der Kongo-Rot-Test auch zur Diagnose der atrophischen Gastritis

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Der Kongo-Rot-Test auch zur Diagnose der atrophischen Gastritis

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LNSLNS Während man früher den Kongo-Rot-Test zur Markierung der Antrum-Korpusgrenze nach Pentagastrin-Stimulation einsetzte, kann die Chromo-Gastroskopie mit Kongo-Rot auch zum Nachweis einer chronisch atrophischen Fundusgastritis eingesetzt werden. Dabei werden 15 Milliliter 0,2prozentiges Natriumbicarbonat und 35 Milliliter 0,3prozentiges Kongo-Rot mit einem Sprühkatheter auf die Magenmukosa aufgetragen und anschließend 0,2 mg/Kilogramm Körpergewicht Pentagastrin appliziert. Produzieren die Belegzellen Säure, färbt sich die Fundusschleimhaut dunkelblau. Bleibt diese Färbung aus, liegt eine chronisch atrophische Korpusgastritis vor. Die diagnostische Sensitivität des modifizierten Kongo-Rot-Tests lag bei 100 Prozent, während nur 25 bis 50 Prozent der histologischen Befunde aufgrund des makroskopischen Aspektes richtig eingestuft worden waren. w Toth E, Sjölund K, Fork FT, Lindström C: Chronic Atrophic Fundic Gastritis Diagnosed by a Modified Congo Red Test. Endoscopy 1995; 27: 654–658
Department of Internal Medicine and Department of Radiology, University Hospital MAS, University of Lund, Malmö, Schweden

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