ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2020Ambulante Versorgung: Innovationen für eine zweite Welle

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Ambulante Versorgung: Innovationen für eine zweite Welle

Fischer-Fels, Jonathan; Kahl, Kristin

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Regionale Projekte zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung werden auf der neuen Webseite vorgestellt. Foto: vegefox.com/stock.adobe.com
Regionale Projekte zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung werden auf der neuen Webseite vorgestellt. Foto: vegefox.com/stock.adobe.com

Innovative ambulante Versorgung findet in Deutschland in vielen kleinen Projekten statt. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat nun solche Ansätze zusammengetragen. Sie könnten im Fall einer zweiten COVID-19-Welle gebündelt einseh- und schnell umsetzbar sein, teilte das Institut mit.

Auf einer neu eingerichteten Webseite werden ausgewählte bestehende regionale Projekte beschrieben, die die ambulante Versorgung sichern oder ergänzen. Thematisch sind neben den Fokusthemen Notfallversorgung, Sicherstellung und Digitalisierung auch die Bereiche Nachwuchsförderung, Vernetzung und ländliche Versorgung zu finden. „Unsere neue Webseite zeigt, wie facetten- und ideenreich die ambulante Versorgung in Deutschland ist“, sagt der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. rer. pol. Dominik von Stillfried.

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Um Patientinnen und Patienten mit COVID-19-Verdacht bestmöglich zu versorgen, bedarf es einer guten Steuerung. Dafür haben die Bundesländer inzwischen viele unterschiedliche Schritte unternommen. Eine Übersicht über die Veränderungen ist ebenfalls auf der Webseite zusammengetragen. Die KV Baden-Württemberg hat beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg eine Coronalandkarte online gestellt. Sie soll bei der Steuerung von COVID-19-Patienten und entsprechenden Verdachtsfällen unterstützen. Um sie nutzen zu können, sind Zugangsdaten zum Mitgliederportal der KV nötig.

Auch einige bereits länger erprobte Modelle werden vom Innovationsscout gezeigt. So betreibt die KV Hessen seit 2018 die mobile Hausarztpraxis Medibus mit einem Allgemeinmediziner sowie ein bis zwei medizinischen Fachangestellten an Bord. Der Bus hält montags bis donnerstags in fünf Gemeinden Nordhessens, um gesetzlich Versicherte zu versorgen. jff/kk

www.kv-innovationsscout.de

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