ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2020Coronakrise: Webseite widmet sich Sorgen und Ängsten junger Menschen

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Coronakrise: Webseite widmet sich Sorgen und Ängsten junger Menschen

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Der Lockdown im Zuge der Coronapandemie löst auch bei Kindern und Jugendlichen Ängste aus – das Infoportal möchte Ansprechpartnern dafür sein. Foto: Екатерина Рукосуева/stock.adobe.com
Der Lockdown im Zuge der Coronapandemie löst auch bei Kindern und Jugendlichen Ängste aus – das Infoportal möchte Ansprechpartnern dafür sein. Foto: Екатерина Рукосуева/stock.adobe.com

Die Auswirkungen der Coronakrise auf Kinder und Jugendliche waren lange nicht im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei trifft vor allem sie die Schließung von Kitas, Schulen, Spielplätzen und Sportvereinen. Viele Kinder sorgen sich, dass sie sich selbst oder jemand aus der Familie mit dem Virus anstecken könnten. Für ihre Sorgen und Nöte haben Kinder und Jugendliche jetzt eine neue Webseite.

 Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums München hat zusammen mit der Beisheim-Stiftung Infos zu psychischen Beschwerden altersgerecht zusammengefasst. „Mit der Clique treffen, Verwandte besuchen, seinen Hobbys wie gewohnt nachgehen? Alles erstmal nicht möglich.“ Die Webseite greift die Situation auf, in der sich Kinder und Jugendliche zurzeit befinden und zeigt Auswege und Lösungen.

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 „Das neue Info- und Hilfeportal macht Kindern und Jugendlichen klar, dass ihre Sorgen und Ängste sehr normal sind, auch wenn momentan kaum mehr etwas so ist, wie gewohnt“, erklärt Dr. rer. nat. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer. „Die so wichtige Botschaft der Webseite ist: Versuche, diese Gefühle erstmal so anzunehmen, wie sie sind. Und: Rede drüber, friss es nicht in dich hinein. Ich finde diese neue Seite, vor allem auch die praxisnahen Lösungsvorschläge, sehr gelungen und kann sie nur empfehlen.“ EB

www.corona-und-du.info

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