ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Onkologie 3/2020Systemische und ZNS-Wirksamkeit: Fusions-positives NSCLC

SUPPLEMENT: Perspektiven der Onkologie

Systemische und ZNS-Wirksamkeit: Fusions-positives NSCLC

Dtsch Arztebl 2020; 117(33-34): [34]

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Seit kurzem steht mit Rozlytrek® (Entrectinib) ein weiterer zielgerichteter Wirkstoff von Roche für die First-Line-Behandlung von Patienten mit NTRK-Fusions-positiven soliden Tumoren oder ROS1-Fusions-positivem NSCLC zur Verfügung. ROS1-Genfusionen gelten – wie ALK-Rearrangements – beim NSCLC als starke Treiber. Sie sind selten und kommen eher bei jüngeren Patienten vor, die nie oder nur wenig geraucht haben. Zudem treten ZNS-Metastasen vergleichsweise häufig auf. Je nach Krankheitsstadium weisen bis zu 70 % der ALK-Fusions-positiven NSCLC-Patienten ZNS-Metastasen auf. Beim ROS1-Fusions-positiven NSCLC haben bis zu 40 % der Patienten bereits bei der Diagnose ZNS-Metastasen und im Fall einer Progression metastasiert der Tumor bei 47 % der Patienten zuerst und ausschließlich in das ZNS4. Die zulassungsrelevanten Daten zeigen, dass Rozlytrek zu einem tiefen und anhaltenden Ansprechen führt – unabhängig davon, ob ZNS-Metastasen vorliegen. Auch im ZNS sprechen die Patienten klinisch bedeutsam auf Rozlytrek an. Erste Daten deuten an, dass Rozlytrek einen protektiven Effekt auf die Entstehung von ZNS-Metastasen haben könnte – ähnlich wie Alecensa® (Alectinib) bei Patienten mit fortgeschrittenem ALK-Fusions-positivem NSCLC.

Quelle: Roche Pharma AG, www.roche.de

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