ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2000Arzneimittel: Zu Wort melden

SPEKTRUM: Leserbriefe

Arzneimittel: Zu Wort melden

Dtsch Arztebl 2000; 97(10): A-573 / B-481 / C-457

Porzsolt, Franz

Zu dem Medizinreport "Arzneimittelsicherheit: Wirksamkeit von Medikamenten muss auch nach Zulassung geprüft werden" von Prof. Dr. med. Michael Berger und Prof. Dr. med. Ingrid Mühlhauser in Heft 4/2000:
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LNSLNS Es ist schon erstaunlich, dass es kaum Kollegen gibt, die sich zu Wort melden, wenn wissenschaftliche Berichte fraglicher Validität auftauchen. "Auftauchen" ist vielleicht nicht ganz zutreffend, da derartige Berichte wie die Pilze aus dem Waldboden nach einem warmen Sommerregen schießen. Angenehm wie warmen Sommerregen empfindet man den ebenso emotionsfreien wie unmissverständlichen Artikel von Berger und Mühlhauser, der sich gegen diese rasch hoch geschossenen "Schwammerl-Paper" richtet . . .
Wir meinen, nicht ganz übereinstimmend mit Berger und Mühlhauser, dass wir keinen neuen Fonds zur Finanzierung der dokumentierten Anwendung von Arzneimitteln nach deren Zulassung benötigen. Verschiedene Kriterien erlauben eine Unterscheidung von Versorgungsmaßnahmen und Forschungsprojekten. Die Anwendung einer simplen Matrix ermöglicht einfache, transparente und reproduzierbare Entscheidungen zur Finanzierung dieser Projekte unter Berücksichtigung der geltenden Rechtslage. Und nochmals, interessierte Kollegen sollten sich wirklich zu Wort melden.
Prof. Dr. med. Franz Prozsolt, AG Klinische Ökonomik, Universitätsklinikum Ulm, Steinhövelstraße 9, 89075 Ulm
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