ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2000Der kranke Arzt: Anregung

SPEKTRUM: Leserbriefe

Der kranke Arzt: Anregung

Dtsch Arztebl 2000; 97(10): A-577 / B-470 / C-442

Krause, Johannes

Zu dem Beitrag "Chance zum besseren Verständnis des Patienten" von Dr. med. Thomas Ripke in Heft 5/2000:
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LNSLNS Herzlichen Dank, Herr Kollege Ripke, für Ihren mutigen authentischen Artikel, der ein tief sitzendes Tabu innerhalb der Ärzteschaft aufgreift. Interessant, aber nicht verwunderlich, dass es kaum Literatur zum Thema gibt, obwohl doch klar ist, dass die Art des Umgangs mit dem eigenen (nicht nur erkrankten) Körper und der eigenen Psyche den Kontakt zu Patienten stark beeinflusst. Die vom Autor diesbezüglich dargestellten Auswirkungen kann ich nur bestätigen. Der beschriebene Verlauf zeigt sehr schön, dass eine prozesshafte Veränderung der eigenen Person eine veränderte, menschlichere Wahrnehmung des Patienten ermöglicht. Nicht nur der Patienten wegen, sondern auch um einen angstfreien und offeneren Umgang unter Kollegen zu erreichen, ist eine Beschäftigung mit diesem Tabu wichtig. Angeregt durch den Autor, möchte ich als betroffener Arzt eine bereits angedachte Idee ansprechen: Wie wäre es mit einer Selbsterfahrungsgruppe für betroffene Kollegen? (Ich . . .) freue mich auf Resonanz.
Dr. med. Johannes Krause, An der Lohe 1 B, 85375 Neufahrn
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