VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 1996; 93(27): A-1855 / B-1595 / C-1479

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LNSLNS Prof. Dr. med. Kurt Egon Loose, Honorarprofessor an der Universität Kiel, früher Ärztlicher Direktor an den Städtischen Krankenanstalten in Itzehoe, starb am 27. April im Alter von 85 Jahren in Elmshorn.


Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Hans Joachim Sarre, von 1948 bis 1976 Inhaber eines Lehrstuhls für Innere Medizin an der Poliklinik der Universität Freiburg, starb am 31. Mai im Alter von 91 Jahren.
Prof. Sarre, in Neubabelsberg bei Berlin geboren, wurde 1931 zum Dr. med. promoviert. Seine wissenschaftliche Weiterbildung absolvierte er bei den Physiologen Prof. Dr. med. H. Rein in Göttingen und Frau Prof. Dr. med. K. Gollwitzer-Meier in Bad Oeynhausen. 1934 kam Sarre zu Volhard an die Medizinische Universitätsklinik Frankfurt und habilitierte sich dort 1938. 1948 ist er auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Poliklinik in Freiburg berufen worden. Sarre begründete eine erste "nephrologische Schule" in Deutschland. Sein Lehrbuch "Nierenerkrankungen" war über Jahrzehnte ein Standardwerk der Internisten und Nephrologen. Er war Gründungs- und Ehrenmitglied der Gesellschaft für Nephrologie sowie Träger der FranzVolhard-Medaille in Gold. 1981 ist er mit der medizinischen Ehrendoktorwürde der Universität Frankfurt ausgezeichnet worden. Sarre war Träger der Hippokrates-Medaille. EB

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