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LNSLNS Förderpreis für Schmerzforschung 1995 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e. V., Heidelberg, gestiftet von der Firma Grünenthal GmbH, Aachen, Dotation: insgesamt 30 000 DM, an (1. Preis) Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Gerd Geißlinger und Jörn Lötsch, Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Erlangen-Nürnberg, und an Volker Neugebauer, Physiologisches Institut der Universität Würzburg ("Antinocizeptive Effekte von R[-] und S[+]-Flurbiprofen"). Zweiter Preisträger: Dr. med. Karl-Heinz Ladwig, Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin der Technischen Universität München ("Patienten mit Ruhe-Angina-Pectoris als chronische Schmerzpatienten: Ein notwendiger Paradigma-Wandel zugunsten einer verbesserten Versorgungsqualität im Langzeitverlauf"). Dritter Preisträger: Justus Benrath, II. Physiologisches Institut der Universität Heidelberg ("Neurogene Komponenten UV-induzierter Vasodilatation und Hyperalgesie beim Menschen").


C. A.-Ewald-Förderpreis 1995 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V., gestiftet von der Firma Cascan GmbH & Co. KG, Wiesbaden, Dotation: 20 000 DM, an Dr. med. Christian Klaus Heinrich Prinz (31), seit 1994 Assistenzarzt an der II. Medizinischen Klinik, Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie, Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar. Dr. Prinz hat sich in seinen wissenschaftlichen Arbeiten mit den Enterochromaffinlike-(ECL-)Zellen der Magenschleimhaut und deren Bedeutung im Rahmen der Säuresekretion befaßt.
Hanns-Langendorff-Preis 1995 – verliehen von der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V., an Dr. med. Michael Baumann, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie der Technischen Universität Dresden. Der Wissenschaftler erhielt den mit 10 000 DM dotierten Preis in Anerkennung seiner experimentellen Untersuchungen auf dem Gebiet der Strahlenbiologie. Baumann entwickelte in Laborversuchen Bestrahlungsschemata, die eine höhere Tumorzerstörung bei besserer Schonung des Normalgewebes bewirken.


Erich-Lexer-Preis 1995 – gestiftet von der Firma Ethi-con GmbH & Co. KG, Hamburg, verliehen im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Berlin, an Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Siegfried Weller, Ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen, in Würdigung seiner Verdienste um die erhaltenden und rekonstruktiven Operationsverfahren in der Unfallchirurgie.


Preis für Wissenschaftsjournalismus 1995 – erstmals verliehen von der Georg von Holtzbrink-Stiftung, Dotation: 10 000 DM, an die Molekularbiologin und freiberuflich tätige Wissenschaftsjournalistin Dr. rer. nat. Barbara Hobom. Die Preisträgerin promovierte 1966 an der Universität München, anschließend war sie in der molekularbiologischen Forschung am Max-Planck-Institut für Biochemie in München, an der Stanford University, Palo Alto/USA, und an der Universität Freiburg tätig. Seit 1973 ist sie freiberufliche Mitarbeiterin unter anderem im Ressort "Natur und Wissenschaft" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit 1960 versieht Frau Dr. Hobom einen Lehrauftrag über "Wissenschaftsjournalismus" an der Universität Marburg.
Außerdem wurde bei der Berliner Veranstaltung Sir John Maddox, der langjährige Chefredakteur der Wissenschaftszeitschrift "Natur", mit dem Ehrenpreis in Anerkennung seines wissenschaftlichen und journalistischen Lebenswerkes ausgezeichnet.

René-Leriche-Preis 1995 – verliehen anläßlich des 36. Weltkongresses für Chirurgie 1995 in Lissabon, an Prof. em. Dr. med. Jörg Friedrich Vollmar, ehemaliger Ärztlicher Direktor der Abteilung Gefäß-, Thorax- und Herzchirurgie der Universität Ulm. In der Laudatio heißt es, Prof. Vollmar habe maßgeblich an der Entwicklung neuer Operationsmethoden mitgewirkt, insbesondere bei der Verbesserung der Technik der sogenannten Ausschälplastik der Arterien, Einführung der intraoperativen Gefäßendoskopie, neuen Methoden des Ersatzes großer Körpervenen.


Seirin-Förderpreis für Akupunktur 1995 – zum fünften Mal während der Medica 1995 in Düsseldorf verliehen. Der von der Firma Seirin Deutschland GmbH, Neu-Isenburg, gestiftete Preis ging an Dr. med. Toshikatsu Yamamoto, M. D., Ph. D., Nichinan Miyazaki/Japan. Er bekam den Preis in Anerkennung seiner von ihm entwickelten Methode der Schädelakupunktur ("Yamamoto Neue Schädel-Akupunktur").


Rolf-Emmrich-Förderpreis 1995 – gestiftet von der Firma Arzneimittelwerk Dresden GmbH, Dotation: insgesamt 5 000 DM, an zwei junge Wissenschaftler, die an der Universitätsklinik Dresden tätig sind. Die Preisträger: Markus Schaich (27) und Dr. med. Ralf Nowak (39). Markus Schaich ist auf das Gebiet der Onkologie und Leukämietherapie spezialisiert. Dr. Nowak, seit 1986 an der Dresdener Universitätsklinik tätig, arbeitet auf dem Gebiet der Diagnostik der Onkologie und Leukämie.


Alois Alzheimer Award – verliehen vom Kuratorium "Alois Alzheimer Award", Dotation: 20 000 US-Dollar, an den kanadischen Grundlagenforscher Peter St. George-Hyslop, Forschungszentrum für neurodegenerative Erkrankungen, Toronto. Ihm sind wesentliche Beiträge zur Aufklärung des genetischen Hintergrunds der Alzheimerschen Erkrankung zu verdanken.


Millerpreise 1995 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. anläßlich der wissenschaftlichen Jahrestagung mit der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. in Wiesbaden, Dotation: 10 000 DM, an Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. dent. Hartmut Feifel, Klinik für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Technischen Hochschule Aachen, in Anerkennung seiner Arbeit "Osteoinduktion und Osteokonduktion – Therapie des Knochendefekts mit Proteinen und xenogenem Knochen".


Pulmedica-Preis 1995 – gestiftet von der Firma 3M Medica als Förderpreis, verliehen während der 31. Jahrestagung der Gesellschaft für Lungen- und Atmungsforschung e.V. am 8. Dezember 1995 in Bonn, Dotation: 15 000 DM, an Dr. med. Hans-Uwe Simon, Schweizer Forschungsinstitut für Allergie- und Asthmaforschung in Davos/Schweiz, für die Kollektivarbeit "Requirement of Lyn and Syk Tyrosine Kinases for the Prevention of Apoptosis by Cytokines in Human Eosinophils". Dr. med. Werner Luttmann, Klinikum der Universität Freiburg, erhielt für die Arbeit über den Zelltod eosinophiler Granulozyten bei Asthma bronchiale den zweiten Preis; den dritten Platz belegte Priv.-Doz. Dr. med. Gustav Steinhoff, Universität Kiel, mit seiner in-vitro-Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Zytomegalie-Virusinfektionen und Überleben von Lungentransplantaten.


ESOT-Forschungspreis 1995 – verliehen von der Europäischen Gesellschaft für Organtransplantation e.V. (ESOT), gestiftet von der Firma Biotest, Dotation: 16 000 DM, in Anerkennung von vier hervorragenden Beiträgen auf dem Gebiet der Organtransplantation. Als bester Beitrag über die protektiven Autoantikörper bei Nierentransplantation wurde die Arbeit der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. med. Gerhard Opels und Dr. med. Caner Süsal, Institut für Immunologie der Universität Heidelberg, ausgezeichnet. Titel der Arbeit: "Pretransplant IgA-anti-Hinge autoantibody activity is associated with good kidney graft survival." Die anderen Preise gingen an drei verschiedene Gruppen außerhalb von Deutschland.


Adipositas-Forschungspreis 1995 – verliehen von der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V., Oberroth, an Dr. med. Martin Wabitsch, Universitäts-Kinderklinik und Poliklinik der Universität Ulm ("Untersuchungen zur Differenzierung humaner Präadipozyten sowie Therapie der Adipositas im Kindesalter").

Lösch-Umweltinnovati-onspreis – verliehen während der Entsorga in Köln, an Dipl.-Ing. Wenzler, Herzzentrum Bad Krozingen, in Anerkennung seines "Verfahrens zur Entsorgung von Ethylenoxid-Gas aus Gassterilisation" und an Werner Kopp, Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, in Anerkennung des von ihm entwickelten "Entsorgungskonzeptes".


Johann-Georg-Zimmermann-Preis für Krebsforschung 1994/95 – verliehen von der Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover e.V., Dotation: 40 000 DM. Mit dem Wissenschaftspreis ist in diesem Jahr die Arbeitsgruppe um Priv.-Doz. Dr. med. Gerhard Schaller, Frauenklinik und Poliklinik am Klinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin, ausgezeichnet worden. Preisgekrönt wurden die Arbeiten über das "Differenzierungsantigen K 18".

Anästhesiepreis 1995 – Priv.-Doz. Dr. med. Hans-Bernd Hopf, Oberarzt am Zentrum für Anästhesiologie der Universität Düsseldorf, ist anläßlich der 24. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivtherapie e.V., der Schweizerischen Gesellschaft für Anästhesiologie und Reanimation und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. in Wien mit dem Zentraleuropäischen Anästhesiepreis 1995 (1. Preis) ausgezeichnet worden. Der Preis wurde für die Arbeit "Sympathetic Neural Blockade by Thoracic Epidural Anesthesia Suppresses Renin Release in Response to Arterial Hypotension" verliehen. Der 2. Preis wurde Dr. med. Klaus F. Waschke, Mannheim, der 3. Preis Priv.Doz. Dr. med. Peter Conzen, München, zuerkannt.


Röntgen-Preis Gießen 1995 – verliehen von der Universität Gießen, an Dr. rer. nat. Thomas Stöhlker (35), Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt, in Anerkennung seiner Beiträge zur RöntgenSpektroskopie an sehr schweren, hochgeladenen Ionen.


Gödecke-Forschungspreis 1995 – verliehen von der Firma Gödecke AG, Freiburg, Dotation: insgesamt 24 000 DM, an fünf Preisträger der Universität Freiburg, und zwar an Dr. rer. nat. Matthias Gerst, Fakultät für Chemie und Pharmazie; an Dr. Hans-Peter Kahle, Forstwissenschaftliche Fakultät; an Dr. Peter Dold, Geowissenschaftliche Fakultät; an Dr. med. Anna Katharina Kurz, Medizinische Fakultät; und an Dr. med. Hansjürgen Agostini, ebenfalls Medizinische Fakultät. EB

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