ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2020Elektronischer Heilberufsausweis: Die Krankschreibung wird digital

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Elektronischer Heilberufsausweis: Die Krankschreibung wird digital

Haserück, André

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Ab 2021 bringt die Digitalisierung des medizinischen Versorgungsalltags ein besonders praxisrelevantes Novum – die elektronische Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (eAU). Die genaue Zeitlinie ist allerdings noch Gegenstand von Diskussionen. 2022 folgt das elektronische Rezept (E-Rezept).

Foto: Alexander Raths stock.adobe.com / medisign GmbH
Foto: Alexander Raths stock.adobe.com / medisign GmbH

Bereits im ausklingenden Sommer leiteten Not­fall­daten­satz und Medikationsplan die nächste Errichtungsphase der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) ein. Nach und nach wurden beziehungsweise werden damit die ersten echten medizinischen Anwendungen der TI und der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) im Versorgungsalltag nutzbar.

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Zudem hat die gematik Ende Juni den ersten Fachdienst für die Anwendung Kommunikation im Medizinwesen (KIM) zugelassen. Ein KIM-Anbieter wird auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sein: Sie wird ihren Dienst kv.dox noch in diesem Jahr auf den Markt bringen, sobald er durch die gematik zugelassen ist.

Mittels KIM wird künftig der sektorenübergreifende Versand von Dokumenten wie Arztbriefe, Abrechnungen sowie weiterer Nachrichten und Daten abgewickelt. Vor allem aber stellt KIM in Verbindung mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und der darauf basierenden qualifizierten elektronischen Signatur (QES) die Grundvoraussetzung für die elektronische Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (eAU) dar.

Zwar müssen Vertragsärzte die elektronische Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung wohl erst ab dem 1. Oktober 2021 verpflichtend ausstellen und die Daten an die Krankenkassen übermitteln. Ursprünglich war vom Gesetzgeber im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorgesehen, diesen Schritt bereits zum 1. Januar 2021 vorzugeben.

Dennoch müssen vertragsärztliche Praxen sich möglichst schnell mit einer vollumfänglich TI-tauglichen Ausstattung wappnen. Dies umfasst neben dem Anschluss selbst auch die Softwareupdates der TI-Konnektoren, der Praxisverwaltungssysteme sowie die Verfügbarkeit eines eHBA der zweiten Generation. Andernfalls drohen im Praxisalltag erhebliche Hürden. Erinnert sei in diesem Zusammenhang beispielhaft an die Rechte der Patienten bezüglich der Pflege des elektronischen Medikationsplanes oder die Befüllung der vor dem Start stehenden digitalen Patientenakten (ePA) durch die Ärzte.

Auch für die gesetzliche Verpflichtung, die Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen künftig im täglichen Arzt-Patienten-Kontakt elektronisch auszustellen, stellt der eHBA eine zwingende Notwendigkeit dar.

Zeitnah eHBA beantragen

Deshalb sollten sich Ärzte und Psychotherapeuten zeitnah an die Lan­des­ärz­te­kam­mern beziehungsweise Landespsychotherapeutenkammern wenden: Diese sind als die jeweiligen Herausgeber des eHBA der zuständige Ansprechpartner (Informationen zum Beauftragungsprozess und weiterführende Links unter www.aerzteblatt.de/ehba). Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat Anfang September der medisign GmbH die Zulassung für die Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises der neuesten Generation ausgesprochen. Damit haben nun alle vier Anbieter, die eine Zulassung beantragt haben, das Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen.

Neben der medisign GmbH sind dies T-Systems, die SHC Stolle & Heinz Consultants GmbH & Co.KG sowie die D-Trust GmbH. Zudem sollte die Verfügbarkeit der notwendigen Konnektor- und Praxisverwaltungssystemupdates geprüft und diese Updates vollzogen werden.

Fristen verlängert

Dass Vertragsärzte die elektronische Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung nicht bereits zum Jahresbeginn 2021 verarbeiten und weiterleiten müssen, liegt maßgeblich am entsprechenden Widerstand der Vertragsärzte.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten sie sich gegen die geplante Einführung zu Beginn des neuen Jahres gewehrt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) wiesen nachdrücklich, und am Ende erfolgreich, darauf hin, dass der 1. Januar 2021 als Stichtag aus technischen Gründen flächendeckend nicht zu halten ist.

Schlichter Grund: Für eine eAU ist jeweils ein Update des TI-Konnektors notwendig – diese Updates stehen aber seitens der IT-Unternehmen noch nicht überall zur Verfügung. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) stimmte schließlich den Forderungen nach einer fristverlängernden Übergangsregelung für die eAU zu.

Bei der Vereinbarung der diesbezüglichen Details zwischen den Kassenvertretern des GKV-Spitzenverbandes und den Vertragsärzten gibt es jedoch noch Differenzen – die Verhandlungen waren zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht abgeschlossen. Dem Vernehmen nach bot der GKV-Spitzenverband der KBV an, die Frist für die eAU auf den 1. Juli 2021 zu verschieben. „Nach dem positiven Votum des Ministeriums erwarten wir von den Krankenkassen, dass sie zügig einer solchen Regelung zustimmen“, betonte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Andreas Gassen.

„Ansonsten werden viele Ärzte ab Januar keine Krankschreibungen ausstellen können, weil die nötige Technik nicht bereitsteht“, warnte KBV-Vize Dr. med. Stephan Hofmeister nachdrücklich. Nach den Vorgaben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums (BMG) darf die Übergangsregelung längstens bis zum 30. September des nächsten Jahres laufen. Zugleich sollte bei der Anpassung des Bundesmantelvertrages-Ärzte geregelt werden, „dass eine Nutzung verbindlich erfolgt, sobald die technischen Voraussetzungen in der jeweiligen Praxis geschaffen wurden und damit bereitstehen“, teilte das Ge­sund­heits­mi­nis­terium der Kassenärztlichen Vereinigung mit.

Anwendung des elektronischen Heilberufsausweis (eHBA)
Tabelle
Anwendung des elektronischen Heilberufsausweis (eHBA)

Während aktuell noch über die genaue Fristsetzung einer Verschiebung der eAU-Einführung ab Sommer/Herbst 2021 diskutiert wird, wurde die technische Funktionalität der digitalen AU-Bescheinigung mittlerweile bereits erfolgreich getestet.

Mitte September wurde die deutschlandweit erste elektronische Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung von einem KIM-Postfach aus einem Praxisverwaltungssystem an ein KIM-Postfach bei einem Kostenträger-Backend-System übermittelt.

Bisher läuft es im Krankheitsfall so ab: Der Arbeitnehmer bekommt von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt eine AU-Bescheinigung in dreifacher Ausführung – zur Vorlage bei der Krankenkasse, beim Arbeitgeber sowie für die eigenen Unterlagen. Bei bundesweit zuletzt knapp 80 Millionen Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen pro Jahr kommen so rund 230 Millionen bedruckte Zettel zusammen, letztlich Tonnen von Papiermüll, die künftig nicht mehr benötigt werden.

Neben der angestrebten Minimierung des bürokratischen Aufwandes der manuellen Bearbeitung und Übermittlung papiergebundener Unterlagen für Praxen und Patienten erhofft sich die Politik für die Zukunft von der Umstellung auf digitale Prozesse auch eine Vermeidung von Konflikten zur Frage, ob die AU-Bescheinigung rechtzeitig vorlag.

Schrittweise Umsetzung

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Schritten, da das „alte“ AU-Formular aus einem Originaldokument mit mehreren Durchschlägen besteht und sich zudem an verschiedene Empfänger richtet. Im AU-bedingenden Krankheitsfall müssen Ärztinnen und Ärzte in einem ersten Schritt die Arbeitsunfähigkeit laut Gesetzgeber per KIM elektronisch an die Krankenkassen melden.

Die Übermittlung einer Papierbescheinigung für die Krankenkasse ist dann nicht mehr notwendig. Die papiergebundenen Durchschläge für Versicherte und Arbeitgeber bleiben jedoch noch bis zum 31. Dezember 2021 eine Notwendigkeit. Versicherte müssen also zunächst weiterhin den Durchschlag an den Arbeitgeber versenden.

Ab dem Jahr 2022 soll dann auch die Weiterleitung der Daten an den Arbeitgeber nur noch digital erfolgen. Zuständig dafür sind aber nicht die Arztpraxen, sondern die Krankenkassen – sie sollen den Arbeitgebern die eAU-Informationen zur Verfügung stellen. Vertragsärztinnen und -ärzte sind aber gesetzlich weiterhin verpflichtet, ihren Patientinnen und Patienten auf Wunsch eine vereinfachte AU-Bescheinigung – etwa für private Unterlagen – auf Papier auszudrucken.

Einbindung der Arbeitgeber

Ein weiteres Gesetzgebungsverfahren – das Anfang 2020 in Kraft getretene Dritte Bürokratieentlastungsgesetz – befasste sich bereits genau mit diesem Übermittlungsweg zwischen den Krankenkassen und Arbeitgebern. Ab dem 1. Januar 2022 sollen die Krankenkassen den jeweiligen Arbeitgeber auf Abruf elektronisch über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit sowie über den Zeitpunkt des Auslaufens der Entgeltfortzahlung der gesetzlich versicherten Arbeitnehmer informieren. Dann ist der „gelbe Schein“ endgültig Geschichte und der letzte Schritt zur vollständigen Digitalisierung des Verfahrens vollzogen.

Das elektronische Rezept

Vollständig digitalisiert werden soll nach dem Willen des Gesetzgebers auch die Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Dafür wurde mit der Verabschiedung des Patientendaten-Schutz-Gesetzes (PDSG) Anfang Juli 2020 die verbindliche flächendeckende Einführung des elektronischen Rezeptes (E-Rezept) für Anfang 2022 terminiert.

Neben dem E-Rezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel sollen zukünftig auch alle weiteren veranlassten Leistungen – wie etwa Heilmittel, Hilfsmittel oder häusliche Krankenpflege – elektronisch verordnet werden können. Darum sieht das im November 2019 vom Bundestag beschlossene Digitale-Versorgung-Gesetz vor, dass die Spitzenorganisationen der Selbstverwaltung bis zum 31. Dezember 2020 die entsprechenden Voraussetzungen dafür schaffen.

Das elektronische Arzneimittelrezept basiert regelungstechnisch auf dem bereits im August 2019 in Kraft getretenen Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV). Zum aktuellen Stand: Die zur Umsetzung erforderlichen Spezifikationen, also die technischen Vorgaben, hat die zuständige gematik fristgerecht zum 30. Juni 2020 erstellt. Die eigentliche Bereitstellung der technischen Komponenten ist laut Patientendaten-Schutz-Gesetz zum 30. Juni 2021 vorgesehen. Dies betrifft vor allem die E-Rezept-App für die Patientinnen und Patienten inklusive der notwendigen IT-Struktur im Hintergrund.

Letztere sollen Unternehmen aus der freien Wirtschaft betreiben. Das für die Anwender sicht- und nutzbare Frontend der App wird von der gematik entwickelt.

Vernetzung mit Apotheken

Um das nötige Netzwerk zwischen Ärzten und Apotheken zu gewährleisten, sollten sich die mehr als 19 000 Apotheken bis zum 30. September 2020 an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur angedockt haben. Sanktionen für Apotheken, die bis zum Stichtag noch nicht startklar waren, sind aber anders als für Ärzte nicht gesetzlich festgelegt.

Dass E-Rezept muss allerdings ab dem 1. Januar 2022 von allen an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzten und auch Zahnärzten für die Verordnung verschreibungspflichtiger Arzneimittel zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung genutzt werden – ein großer Teil des Verordnungsvolumens läuft dann also nur noch digital. Seitens der Apotheken sind daher die Signale eindeutig: Die Anbindung an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur wird auch energisch vorangetrieben.

„Wir bewerten das digitale Rezept als sinnvollen Teil der Digitalisierungsstrategie, wenn es praktikabel sowie praxisnah ausgestaltet ist und die Therapiehoheit des Arztes nicht beeinträchtigt. Es kann Ärzten und Patienten auch helfen, Zeit zu sparen“, erklärte Erik Bodendieck, Telematikexperte der Bundes­ärzte­kammer.

Insbesondere im Zusammenhang mit der Patientenversorgung per Telefon oder Videosprechstunde – diese ergänzenden Instrumente hätten sich nicht zuletzt in der Coronapandemie bewährt – ergebe es Sinn, wenn Patientinnen und Patienten nicht gesondert für ein Rezept in die Praxis kommen müssten. Wichtige Voraussetzung sei jedoch eine flächendeckend vorhandene funktionstüchtige und sichere digitale Infrastruktur.

Das E-Rezept in der Versorgung

Im Versorgungsalltag wird die Nutzung des elektronischen Rezeptes nach folgendem Muster ablaufen: Im ersten Schritt erstellt die behandelnde Ärztin beziehungsweise der behandelnde Arzt entsprechend der gewählten Therapie das Rezept in seinem Praxisverwaltungssystem.

Voraussetzung hierfür stellt die elektronische Signatur mit dem eHBA dar. Mit dieser muss der verschreibende Arzt kenntlich machen, dass das Rezept echt ist. Im nächsten Schritt kann sich der Patient entscheiden, ob er das E-Rezept auf sein Smartphone in eine App seiner Wahl übermittelt oder ausgedruckt erhalten möchte. Auf dem Papierausdruck wird ein 2-D-Code zu sehen sein, welcher dann in der Apotheke einlesbar ist und alle notwendigen Informationen enthält.

Der Patient kann das E-Rezept über seine App auf dem Smartphone einer Apotheke seiner Wahl zuweisen, sodass das Medikament dort schon vorab bereitgestellt werden kann. Die Apotheke wiederum kann als Serviceleistung beispielsweise zurückmelden, zu welchem Zeitpunkt ein Medikament oder eine Rezeptur bereitsteht. Bietet die Apotheke einen Botendienst an beziehungsweise wurde eine Versandapotheke vom Versicherten gewählt, soll auch die darüber laufende Belieferung an die App angeknüpft werden können.

Wurde keine Belieferung per Botendienst oder Versand gewünscht, geht die Patientin oder der Patient mit seinem Papierausdruck oder E-Rezept auf dem Smartphone in seine Wunschapotheke. Der Apotheker greift über den 2-D-Barcode oder das in der App gespeicherte E-Rezept auf das Rezepttoken in der Tele­ma­tik­infra­struk­tur zu und die Abgabe des Medikamentes kann erfolgen.

Technischer Hintergrund

Der E-Rezept-Token berechtigt den Inhaber zur Einlösung eines E-Rezeptes in der Apotheke. Er kann wie bereits beschrieben an die Apotheke elektronisch übertragen werden oder auch durch einen Barcode vor Ort „gezeigt“ werden. Der Token enthält die eigentlichen Zugangsdaten zum elektronischen Rezept, die aber ausschließlich von einem berechtigten Leistungserbringer verwendet beziehungsweise ausgelesen werden können. Dies wird dadurch sichergestellt, dass das E-Rezept selbst immer auf dem fachanwendungsspezifischen Dienst der gematik verbleibt.

Nur Personen, die sich per elektronischem Heilberufsausweis an der Tele­ma­tik­infra­struk­tur anmelden und als Arzt oder Apotheker ausweisen können, haben die Möglichkeit, ein E-Rezept zu erstellen beziehungsweise dieses mit den Zugangsdaten aus dem Token zu lesen und zu verarbeiten.

Generell stellt der elektronische Heilberufsausweis die Voraussetzung für Nutzung der meisten TI-Anwendungen dar. Nur so können Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Patientenversorgung künftig rechtssicher agieren und zugleich schnell von den Vorteilen profitieren. André Haserück

aerzteblatt.de

eHBA

Der elektronische Heilberufsausweis ermöglicht den Zugang zu medizinischen Anwendungen der TI.

►http://daebl.de/KP52

In der Praxis

Ein Arzt berichtet aus der Praxis, welche Vorteile die Digitalisierung für seine berufliche Arbeit bringt.

►http://daebl.de/BD58

Übersicht

Das Deutsche Ärzteblatt hat Informationen zum elektronischen Heilberufsausweis zusammengestellt.

►www.aerzteblatt.de/ehba

Hinweis für Ärztinnen und Ärzte

Um alle neuen und teilweise verpflichtenden Anwendungen der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) vollumfänglich nutzen zu können, wird ein eHBA der zweiten Generation benötigt. Ärztinnen und Ärzte, die einen Vorläufer-HBA nutzen, müssen diesen umtauschen beziehungsweise ersetzen und sollten sich diesbezüglich bei ihrer Kammer informieren.

Auch der elektronische Arztausweis light (eA-light) ermöglicht nicht die Nutzung der TI-Anwendungen.

Die Schritte zum eHBA

Da die Landesärzte-, Landeszahnärzte- sowie die Landespsychotherapeutenkammern die Herausgeber des elektronischen Heilberufsausweises sind, startet die eHBA-Beantragung in den Mitgliederportalen der Kammern. Alternativ können je nach Kammer auch direkt die jeweiligen Antragsportale der Anbieter genutzt werden.

  • Identifizierung
    Da der eHBA eine personenbezogene Signaturkarte gemäß den Anforderungen der Vertrauensdiensteverordnung ist, ist eine sichere Identifizierung zwingend erforderlich. Je nach gewähltem Anbieter und Kammer existieren unterschiedliche zugelassene Ident-Verfahren. Die Identifizierung erfolgt immer anhand eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises oder Reisepasses. Teilweise ist auch ein elektronischer Aufenthaltstitel nutzbar. Die Kosten der Identifizierung sind im Kartenpreis enthalten.
  • Produktion des eHBA
    Nach erfolgter Identifizierung und Bestätigung der Kammer wird die Produktion des elektronischen Heilberufsausweises ausgelöst. Der Ausweis wird über ein sicheres Auslieferungsverfahren zeitlich getrennt von PIN & PUK an den Empfänger verschickt. Die Karte muss anschließend aktiviert und freigeschaltet werden. Die Verfahren hierzu sind anbieterspezifisch und in den Anleitungen zur Karte beschrieben.
Anwendung des elektronischen Heilberufsausweis (eHBA)
Tabelle
Anwendung des elektronischen Heilberufsausweis (eHBA)

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