ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2020Christopher Baum: Translation als Kernanliegen

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Christopher Baum: Translation als Kernanliegen

Spielberg, Petra

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Christopher Baum, Foto: SoulPicture
Christopher Baum, Foto: SoulPicture

Neuer Vorstandsvorsitzender des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health, BIH) ist Prof. Dr. med. Christopher Baum. Vorrangige Aufgaben des Wissenschaftsmanagers und Experten für Translation, Molekulare Medizin und Gentherapie sind die Integration des BIH in die Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der länderübergreifende Ausbau der translationalen Ausrichtung des Instituts. „Die Translation ist mir ein Kernanliegen: Forschung in Gesundheit zu verwandeln bedeutet, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Anwendungen zu schaffen, die Menschen helfen“, so Baum.

Baum studierte Philosophie und Medizin in Marburg, Essen, Freiburg und Hamburg. Im Jahr 2000 folgte der heute 58-Jährige einem Ruf an die Medizinische Hochschule Hannover auf eine Professur für Stammzellbiologie. Von 2002 bis 2009 war er zugleich assoziierter Professor für Pädiatrie am Cincinnati Children’s Hospital in den USA. In Hannover leitete er ab 2006 das Institut für Experimentelle Hämatologie. 2013 wurde er zum Präsidenten der MHH gewählt. 2019 wechselte Baum als erster hauptamtlicher Vizepräsident Medizin und Vorstandsmitglied an die Universität Lübeck.

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Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen zählt die Entwicklung von Genvektoren zum Einschleusen von Genen in Blutstammzellen. Auch deckte er die Grundlagen der Insertionsmutagenese auf und entwickelte Testverfahren, mit denen sich diese Nebenwirkung vor der Übertragung der genetisch modifizierten Blutstammzellen ausschließen lässt. Petra Spielberg

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