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Corona-Warn-App: Bundesregierung schlüsselt Kosten auf

dpa

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Die Corona- Warn-App wurde in den App- Stores von Apple und Google inzwischen mehr als 19,3 Millionen Mal heruntergeladen. Foto: picture alliance/Bodo Marks
Die Corona- Warn-App wurde in den App- Stores von Apple und Google inzwischen mehr als 19,3 Millionen Mal heruntergeladen. Foto: picture alliance/Bodo Marks

Die Kosten für Entwicklung und Betrieb der Corona-Warn-App sollen sich trotz der Erweiterung für einen Datenaustausch mit anderen europäischen Ländern nicht erhöhen. Das geht aus eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) an die Mitglieder des Digitalausschusses des Bundestags hervor. Die Kosten für die initiale Entwicklung durch den Softwarekonzern SAP fielen demnach fast vier Millionen Euro niedriger aus als kalkuliert. Ursprünglich hatte die Regierung mit elf Millionen Euro gerechnet, abgerechnet wurden 7,15 Millionen Euro. T-Systems erhielt 7,8 Millionen Euro für IT-Infrastruktur und Aufbau der Hotlines, bei denen Anwender Fragen zur Technik stellen und Positivmeldungen verifizieren lassen können. An Monatsausgaben fallen bei T-Systems zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Euro an. Nach Berechnungen des fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Uwe Kamann laufen damit bis Ende 2021 Gesamtkosten von 67,45 Millionen Euro auf. Dazu kämen die Kosten für das Marketing. Zum Start der Corona-Warn-App hatte das Finanzministerum mit bis zu 69 Millionen Euro kalkuliert. Auffällig ist die hohe Anzahl der Anrufe bei der Verifikationshotline. Dort laufen täglich durchschnittlich mehr als 750 Anrufe auf. Bei der technischen Hotline sind es etwa 1 200 Anrufen täglich. dpa

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