ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2020Christine Neumann-Grutzeck: Berufsverband der Internisten mit Ärztin an der Spitze

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Christine Neumann-Grutzeck: Berufsverband der Internisten mit Ärztin an der Spitze

Beerheide, Rebecca

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Christine Neumann-Grutzeck. Foto: BDI
Christine Neumann-Grutzeck. Foto: BDI

Mit Christine Neumann-Grutzeck hat der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) erstmals eine Ärztin an der Spitze. Bei der Neuwahl des Präsidiums Mitte September wurde die Internistin mit Schwerpunkt Diabetologie aus Hamburg zur Präsidentin gewählt. Seit 2019 ist die 56-Jährige 1. Vizepräsidentin des Verbandes.

Neumann-Grutzeck studierte in ihrer Heimatstadt Hamburg sowie in Lübeck Medizin und schloss dies 1991 ab. Seit 2009 ist sie Fachärztin für Innere Medizin und arbeitet heute in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis. Berufspolitisch ist sie vielfach engagiert: Seit 2010 ist sie Mitglied in der Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg und seit 2014 im Vorstand. Seit 2018 ist sie die 2. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg beim Marburger Bund. Beim BDI ist sie seit 2011 engagiert, zunächst im Landesverband und seit 2016 als Mitglied des Bundesvorstandes.

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Nicht nur Berufspolitik interessiert sie: Zwischen 1991 und 1997 war sie Abgeordnete in der Bezirksversammlung Hamburg-Altona. Ehrenamtliches Engagement ist für sie schon seit Unitagen üblich: „Man muss sich die Frage stellen, womit man seine Freizeit verbringen will“, erzählt die zweifache Mutter. Wobei sie darauf Wert legt, weiter ihren Hobbys, Sport und Kultur, nachzugehen. Für den BDI will sie als Teamspielerin auf das Vorstandsteam setzen, möglichst viele Mitglieder und deren Wissen für die Verbandsarbeit aktivieren. Speziell richtet sich ihr Appell an jüngere Ärztinnen, die sie vom berufspoiltischen Engagement begeistern möchte. Rebecca Beerheide

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