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GKV-Finanzen: Höherer Zusatzbeitragssatz kommt

Maybaum, Thorsten

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Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz wird im kommenden Jahr ansteigen. Bei dieser Frage ist sich der GKV-Schätzerkreis – bestehend aus Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Bundesamt für soziale Sicherung (BAS) und GKV-Spitzenverband – einig. Das gilt auch für die Höhe der Einnahmen. Über die Höhe der Ausgaben variieren die Annahmen für dieses und nächstes Jahr jedoch. Rechnerisch ergibt sich demnach aus den Schätzergebnissen von BMG und BAS für das Jahr 2021 eine Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes um 0,2 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent. Dagegen resultiert aus der Schätzung des GKV-Spitzenverbands rechnerisch eine Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes um 0,3 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent. Im laufenden Jahr rechnet der Schätzerkreis einvernehmlich mit rund 239,6 Milliarden Euro an Einnahmen. Bei den Ausgaben gehen BMG und BAS von 257,8 Milliarden Euro aus. Der GKV-Spitzenverband erwartet Ausgaben in Höhe von 258,6 Milliarden Euro. Ähnlich sieht es für 2021 aus: BMG und BAS rechnen mit Ausgaben in Höhe von 274,9 Milliarden Euro. Der GKV-Spitzenverband erwartet Ausgaben in Höhe von 276,6 Milliarden Euro. Bei den Einnahmen für 2021 ist man sich einig. Der Schätzerkreis geht von 255,0 Milliarden Euro aus. Darin einbezogen ist der Zuschuss aus den Finanzreserven der Krankenkassen in Höhe von acht Milliarden Euro. Die Entnahme sorgt weiter für Kritik von den Kassen. Das BMG muss den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für 2021 noch formal festlegen. Er muss bis zum 1. November 2020 im Bundesanzeiger erscheinen. may

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