ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2020Monika Klinkhammer-Schalke: Hochwertige Daten für die Versorgungsforschung

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Monika Klinkhammer-Schalke: Hochwertige Daten für die Versorgungsforschung

Spielberg, Petra

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Monika Klinkhammer-Schalke, Foto: Tumorzentrum Regensburg
Monika Klinkhammer-Schalke, Foto: Tumorzentrum Regensburg

In den kommenden zwei Jahren wird weiterhin die Ärztin und Diplom-Theologin Prof. Dr. med. Monika Klinkhammer-Schalke dem Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e. V. vorstehen. Das Netzwerk wurde am 2. Mai 2006 als gemeinnütziger Verein in Berlin gegründet. Sein Ziel ist es, die an der Versorgungsforschung im Gesundheitswesen beteiligten Wissenschaftler zu vernetzen, Wissenschaft und Versorgungspraxis zusammenzuführen und den Austausch zwischen allen an der Versorgung Beteiligten sowie die Versorgungsforschung insgesamt zu fördern. Aktuell sind 50 medizinische, pflegerische und gesundheitswissenschaftliche Fachgesellschaften, 41 wissenschaftliche Institute und Forschungsverbünde, 21 Verbände sowie 250 Wissenschaftler im DNVF vertreten.

Klinkhammer-Schalke leitet das Institut für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung der Universität Regensburg sowie das Tumorzentrum Regensburg. Zwischen 1993 und 1997 war sie unter anderem als Ärztin an der Universitätsfrauenklinik Würzburg tätig, bevor sie in die Forschung wechselte.

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie mahnt die Ärztin derzeit vehement an, zeitnah versorgungsnahe Daten mittels Registern zur Verfügung zu stellen, um allen Institutionen des Gesundheitswesens in Zukunft einen schnelleren und umfassenderen Überblick über die gesundheitliche Lage in Deutschland zu geben. „Qualitativ hochwertige Versorgungsdaten sind die Grundlage einer verlässlichen und verwertbaren Versorgungsforschung“, sagte die 64-Jährige. Petra Spielberg

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