SUPPLEMENT: Perspektiven der Onkologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2020; 117(47): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

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Dr. med. Vera Zylka-Menhorn Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Der Kampf gegen das neue Coronavirus schweißt die Welt zusammen: Gemeinsam gegen SARS-CoV-2, ist die Devise. In einem Kraftakt bisher ungeahnten Ausmaßes will die Menschheit der COVID-19-Pandemie Herr werden. Eine solche staaten- und fächerübergreifende Zusammenarbeit hätte man noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten. Das könnte eine Blaupause für nichtvirale „Epidemien“ werden, wie kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Adipositas oder Krebs, für deren Bekämpfung man seit Jahrzehnten tragfähige Strategien sucht.

Derzeit erkranken in der EU jährlich mehr als 2,7 Millionen Menschen an Krebs. „Sie alle benötigen die bestmögliche Diagnostik und Therapie. Der Schlüssel dafür ist eine exzellente europäische Krebsforschung“, erklärte Thomas Gebhart, Parlamentarischer Staatssekretär im BMG, anlässlich der Unterzeichnung der Deklaration „Europa: Gemeinsam gegen Krebs“. Das Ziel ist ehrgeizig. Bis 2030 soll die 10-Jahres-Überlebensrate von Erwachsenen bei 75 % liegen.

Ein Kernelement der Deklaration ist, dass Patienten stärker in die Krebsforschung eingebunden werden und Projekte mitgestalten. Hierfür müsse sich die Wissenschaft öffnen, um einen Kulturwandel hin zu mehr Partizipation zu fördern, heißt es in der Deklaration. Die vorliegende Ausgabe der „Perspektiven“ nimmt diesen Gedanken auf: Zwei Artikel fokussieren die Belange, Sorgen und Wünsche der onkologischen Patienten.

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

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