ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2020Fred Falkenburg: Bessere Ergebnisse für Stammzelltransplantationen

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Fred Falkenburg: Bessere Ergebnisse für Stammzelltransplantationen

Eckert, Nadine

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Fred Falkenburg, Foto: Leiden University Medical Centre
Fred Falkenburg, Foto: Leiden University Medical Centre

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hat den niederländischen Arzt Prof. Dr. Fred Falkenburg für „bahnbrechende Beiträge zur Behandlung von Leukämie mit Spender-T-Zellen“ mit dem Mechtild-Harf-Wissenschaftspreis 2020 ausgezeichnet. Falkenburg gilt als einer der bedeutendsten Forscher auf dem Gebiet der Transplantationsimmunologie.

Das Preisgeld von 10 000 Euro will er dem Wohltätigkeitsfonds der Abteilung für Hämatologie am Medizinischen Zentrum der Universität Leiden (LUMC) spenden. Falkenburg ist Professor für Hämatologie und stellvertretender Leiter der Abteilung. Bereits 1968 war die LUMC an der ersten erfolgreichen Knochenmarkstransplantation bei einem Leukämiepatienten beteiligt. Falkenburg habe in den letzten 32 Jahren wesentlich dazu beigetragen, die Leukämietherapie voranzubringen, so die DKMS.

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Falkenburgs aktuelle Forschung konzentriert sich auf die Kombination von Stammzell- und T-Zell-Therapie, die dem Empfänger neue hämatopoetische Zellen zur Verfügung stellt und eine zelluläre Immuntherapie ermöglicht, insbesondere wie in diesem Zusammenhang eine Graft-versus-Host Disease verhindert werden kann.

Das Ziel der DKMS Stiftung Leben Spenden sei, so vielen Patienten wie möglich eine zweite Chance auf Leben zu geben, so Marcel van den Brink, Vorstandsvorsitzender der DKMS Stiftung Leben Spenden. Deshalb engagiere sich die DKMS sehr stark auf medizinischer und wissenschaftlicher Ebene. „Wir wollen dazu beitragen, die bestmögliche Behandlung zu finden.“ Nadine Eckert

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