ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2020Uwe Janssens: Besonderes Engagement im Rahmen der Pandemie

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Uwe Janssens: Besonderes Engagement im Rahmen der Pandemie

Richter-Kuhlmann, Eva

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Uwe Janssens, Foto: Thomas Weiland
Uwe Janssens, Foto: Thomas Weiland

Sein Name ist mittlerweile bundesweit untrennbar mit der intensivmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten verbunden: Prof. Dr. med. Uwe Janssens. Am 16. November erhielt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung der Intensivmediziner (DIVI) und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im St.-Antonius-Hospital (SAH) in Eschweiler beim virtuellen 43. Deutschen Krankenhautag den „Zukunftspreis 2020“ des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte (VLK).

Janssens erhielt die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 3 000 Euro verbunden ist, für sein besonderes Engagement während der Pandemie. So hat er maßgeblichen Anteil an der kurzfristigen Schaffung des deutschlandweiten Intensivregisters, das eine zielgerichtete Planung und Versorgungssteuerung bei COVID-19-Patienten ermöglicht. Auch seine hohe Medienpräsenz, die sich durch ihre Sachkenntnis erfreulich von vielen anderen Beiträgen abhob, sei ausschlaggebend für die einstimmige Entscheidung der Jury gewesen, heißt es beim VLK.

Intensivmedizin sei allerdings eine Teamleistung, stellte Janssens bei der Preisvergabe klar. „Ich nehme den Zukunftspreis gerne an und widme diesen allen Beteiligten im Gesundheitswesen, die in den vergangenen Monaten wirklich über sich hinausgewachsen sind“, betonte der 60-jährige Kardiologe, der unter anderem von 2006 bis 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) war. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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