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ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2020Manifest für eine bessere Zusammenarbeit

ÄRZTESTELLEN: Kurz notiert

Manifest für eine bessere Zusammenarbeit

Glöser, Sabine

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Der Ausschuss der Assistenzärzte im Hartmannbund und die Junge Pflege im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) wollen die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen im Krankenhaus verbessern. Sie haben dazu ein Manifest für gute Zusammenarbeit im Krankenhaus erarbeitet. Das Papier umfasst zehn Grundregeln, die die Eckpfeiler für einen besseren, angenehmeren und professionelleren Umgang miteinander und im Sinne der Patientinnen und Patienten bilden sollen.

Foto: Andrey Popov/stock.adobe.com
Foto: Andrey Popov/stock.adobe.com

„Im Krankenhausalltag stehen alle Berufsgruppen unter großem Zeitdruck. Die Versorgung der Patienten steht dabei immer im Mittelpunkt“, sagten Theodor Uden und Dr. Dr. Galina Fischer, Sprecher des Ausschusses der Assistenzärzte. „Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten wieder darauf besinnen, nicht aneinander vorbei, sondern miteinander zu arbeiten.“

Die Initiatoren sehen das Manifest auch als Anreiz dafür, über alle Berufsgruppen hinweg einen Dialog über gute Zusammenarbeit anzuregen. „Gute Patientenversorgung und gute Stationsarbeit können nur im Team gelingen“, ergänzte Anna Schmidt, Mitglied der Lenkungsgruppe der Jungen Pflege im DBfK. Ein wertschätzender Umgang miteinander, der die unterschiedlichen Aufgaben, Rollen und Kompetenzen respektiere und in gemeinsamer Versorgung zusammenführe, sei dafür die Grundlage.

Auf den Stationen der Krankenhäuser soll das Manifest künftig in Form von Plakaten die Eckpfeiler für eine gute Zusammenarbeit aufzeigen. Zu den zehn Regeln gehören gegenseitiger Respekt und Wertschätzung, eine offene Kommunikation sowie gemeinsame Besprechungen und Visiten. Darüber hinaus wollen Ärzte und Pflegende gemeinsam Fortbildungen besuchen, gut anleiten und supervidieren. Sie wollen konstruktiv mit Fehlern umgehen, aufgeschlossen und tolerant sein, regelmäßig evaluieren und sich als ein Team verstehen. Patientenversorgung sei eine Teamleistung, heißt es in dem Papier, und so solle sie auch verstanden werden. sg

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