szmtag Randnotiz: Freiwillige vor
ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2020Randnotiz: Freiwillige vor
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Um einen (oder hoffentlich auch mehrere) Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 in Deutschland verimpfen zu können, laufen derzeit die Vorbereitungen in den Bundesländern auf Hochtouren. Denn ist der Stoff, aus dem derzeit die Träume vieler Menschen sind und mit dem zumindest eine Chance auf künftige Normalität besteht, erst einmal zugelassen, muss die Maschinerie anrollen. Die Logistiker sind in der Spur, Impfstoffe bei Temperaturen von Minus 70 Grad zu befördern. In Städten und Gemeinden werden Impfzentren hochgezogen, um möglichst viele Menschen in kurzer Zeit impfen zu können. Doch es deutet sich an, dass es auch diesmal einen Mangel gibt – und zwar dort, wo im Gesundheitswesen gemeinhin Engpässe bestehen: beim Personal. Allein in Berlin sind rund 1 000 Helfer für die Impfzentren notwendig. Und so verwundert es auch nicht, dass mehrere Bundesländer jetzt schon Appelle gestartet haben. Beispielsweise in Nordrhein-Westfalen haben Landesregierung und Ärztevertreter ausgebildete Fachkräfte aus dem Medizin- und Pflegebereich um Mithilfe gebeten. Interessierte könnten den Angaben zufolge unter anderem Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Pflegekräfte, Rettungskräfte und Verwaltungskräfte aus dem Gesundheitswesen sein. Nachfrage und Angebot koordinieren soll eine Freiwilligenbörse (www.freiwilligenregister-nrw.de). Wer übrigens vor und nach dem Einsatz im Impfzentrum noch Zeit hat, kann den Gesundheitsämtern helfen. Auch diese suchen händeringend Hilfe. Für Medizinstudierende gibt es mit Medis4ÖGD (www.bvoegd.de/medis4oegd) eine Anlaufstelle, die beide Seiten zusammenbringen will.

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