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ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2020Arztberuf: Selbstfürsorge schon im Studium
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Stressbedingte Belastungen treten teilweise bereits während des Medizinstudiums auf. Daher sind schon an den Medizinischen Fakultäten Initiativen und curriculare Angebote erforderlich, die auf die eigene Gesundheit der Medizinstudierenden fokussieren.

Foto: dikushin/stock.adobe.com
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Grundsätzlich ist es bekannt: „Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können“ – so hebt die Genfer Deklaration des Weltärztebundes in seiner aktuellen Fassung aus dem Jahr 2017 die eigene Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten hervor (1). Auch in der Berufsordnung ist dieser Aspekt in der Präambel fest verankert (2).

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Trotzdem scheinen psychische Belastungen von Ärztinnen und Ärzten und deren Auswirkungen nach wie vor unterschätzt zu werden. Oft treten stressbedingte Belastungen bereits während des Medizinstudiums auf. Daher bedarf es nicht erst im späteren Berufsleben, sondern schon an den Medizinischen Fakultäten in Deutschland Initiativen und curricularer Angebote, die auf die eigene Gesundheit fokussieren und die Selbstfürsorge der Medizinstudierenden fördern.

Bedarf bereits im Studium

Der Bedarf wird durch verschiedene Studien offensichtlich: So zeigen sich bei Ärztinnen und Ärzten erhöhte Raten an Disstress-assoziierten psychischen Störungen (3), erhöhte Prävalenzen von depressiven Symptomen (4) sowie höhere Suizidraten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung (5). Im Marburger Bund-Monitor 2019 gaben zudem 15 Prozent der Befragten an, aufgrund psychischer Probleme schon einmal in ärztlicher/psychotherapeutischer Behandlung gewesen zu sein (6). Zudem gaben elf Prozent an, nachlässig mit ihrer Gesundheit umzugehen, und 62 Prozent stellten fest, dass sie mehr auf die eigene Gesundheit achten müssten, als sie es aktuell tun. Daneben werden auch physische Einschränkungen berichtet, wie beispielsweise Aufmerksamkeitsdefizite und erhöhte Müdigkeit. Weiterhin zeigt sich ein im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöhter Alkoholkonsum (4, 7).

Folgen auch für Patienten

Auch die Konsequenzen sind bekannt: Gesundheitliche Probleme von Ärztinnen und Ärzten können sich sowohl auf die Gesundheitsversorgung des Einzelnen als auch auf das Gesundheitssystem in seiner Gesamtheit negativ auswirken. Die Folgen können unter Umständen gravierend sein (8, 9). So unterlaufen psychisch belasteten Ärztinnen und Ärzten häufiger Medikations- und Behandlungsfehler (8, 9, 10). Zudem beeinflusst die Art und Weise, wie sie mit ihrer eigenen Gesundheit umgehen, die Qualität der Versorgung und in der Folge auch die Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten. Studien belegen, dass belastete Ärzte weniger Empathie zeigen können, während gesundheitsbewusste Ärzte ihren Patienten nachweislich häufiger gesundheitsfördernde Maßnahmen empfehlen (8, 11).

Da sich physische und psychische Störungen sowie Suizidgedanken bei Ärztinnen und Ärzten nicht erst während der beruflichen Tätigkeit, sondern häufig bereits im Medizinstudium zeigen (12, 13, 14), ist die frühzeitige Förderung von Achtsamkeit und Selbstfürsorge sowie eines Bewusstseins für die eigene Gesundheit bei angehenden Ärztinnen und Ärzten sinnvoll und notwendig (15).

Die psychische Belastung von Medizinstudierenden wurde in verschiedenen Studien untersucht. Etwa 90 Prozent der Medizinstudierenden berichten von einer erhöhten Stressbelastung (16, 17). Etwa 27 Prozent äußern den Erhebungen zufolge depressive Symptome und elf Prozent sogar Suizidgedanken (18). Dabei nehmen die psychischen Belastungen im Verlauf des Studiums zu (14).

Gründe für die psychische Belastung von Medizinstudierenden liegen unter anderem in der hohen Arbeitsbelastung (Prüfungsdruck, Bewältigung des Stoffumfangs im Semester), im zeitlichen Druck, in der Konfrontation mit existenziellen Situationen und dem Gefühl der Überforderung (14). Das bei Medizinstudierenden häufig ausgeprägte Anspruchsdenken bei gleichzeitig sinkender Achtsamkeit gegenüber der eigenen Gesundheit (beispielsweise durch Reduktion sozialer Kontakte sowie von Sport- und Freizeitaktivitäten) trägt zur Entwicklung dieser Belastungen bei (14, 19–22).

Persönlichkeit „Medizinstudent“

Ein wichtiger prädisponierender Faktor kann zudem die eigene Persönlichkeit darstellen. Im Vergleich zu Studierenden anderer Studiengänge zeigen sich Medizinstudierende häufig ehrgeizig und perfektionistisch mit einer höheren Bereitschaft zur Verausgabung (23). Zusätzlich scheint Neurotizismus ein Prädiktor für die psychische Gesundheit im Allgemeinen zu sein (23, 24). Der Grad an Neurotizismus steht dabei in einem engen Zusammenhang mit dem eigenen Wohlbefinden, wobei ein geringer Grad mit einem höheren berichteten Wohlbefinden einhergeht (24, 25, 26, 27). Ein weiterer Risikofaktor könnte sich zudem im Konzept des Präsentismus verbergen (28, 29), worunter „das Verhalten, sich bei einer Erkrankung nicht krankzumelden, sondern arbeiten zu gehen“ verstanden wird (30).

Eine Schwierigkeit im Umgang mit identifizierten psychischen Belastungen stellt die Angst der Betroffenen vor einer Stigmatisierung dar. Sie versuchen häufig ohne externe, professionelle Hilfen mit den Belastungen zurechtzukommen (31, 32). Grund hierfür ist die Sorge vor Konsequenzen (31, 32).

Eine Möglichkeit, um diesen Entwicklungen möglichst frühzeitig entgegenzuwirken, besteht in der Förderung von gesundheitsbewusstem Verhalten bereits im Medizinstudium. Initiativen zur Förderung des eigenen Gesundheitsbewusstseins mit Fokus auf den medizinischen Bereich sind jedoch nach wie vor selten (33).

Dabei ist das frühzeitige Erkennen von psychischen Risiken entscheidend für den Umgang mit eigenen Belastungen. Studierendenbefragungen zeigen, dass es einen hohen Bedarf und eine hohe Teilnahmebereitschaft an präventiven Maßnahmen zur psychischen Gesundheit gibt, vor allem in den Bereichen Stressbewältigung, Zeitmanagement und Burnout-Prophylaxe (19, 25). Auch Entspannungstechniken und der Umgang mit Ängsten sind von den Studierenden gewünschte Inhalte (19, 25).

Studien zeigen weiterhin, dass Verfahren zu Achtsamkeit ebenso wie die progressive Muskelrelaxa-
tion nach Jacobsen erfolgreiche Präventionsangebote darstellen (20). Mentoring- sowie Peer-to-Peer-Programme können weitere Bausteine in einem curricularen Angebot sein (11, 15, 34).

Die Selbstfürsorge und die Förderung des eigenen Gesundheitsbewusstseins sind kein expliziter Bestandteil der ärztlichen Approbationsordnung (35). Der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizinstudium (NKLM) hingegen beschreibt grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie professionelle Haltungen, über die der ärztliche Nachwuchs verfügen sollte. Zusätzlich werden konkrete Lernziele aufgeführt, die sich auf die Selbstfürsorge und die Förderung eines eigenen Gesundheitsbewusstseins beziehen (36).

Verantwortung der Fakultäten

Den Medizinischen Fakultäten kommt daher eine wichtige Rolle bei der Entwicklung, Durchführung und nachhaltigen Implementierung curricularer Angebote zum Thema Studierendengesundheit zu. International finden sich verschiedene Initiativen (12, 37). National gibt es diese jedoch nur vereinzelt, beispielsweise an der Universität zu Lübeck, die zielgruppenspezifische Angebote für Medizinstudierende anbietet (38).

Durch das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des Förderprogramms „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation Plus“ geförderte und am Institut für Allgemeinmedizin und dem Studiendekanat angesiedelte Projekt „FIT im Studium“ soll an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein Curriculum implementiert werden, um die Ausbildung von gesundheitsbewussten Ärztinnen und Ärzten zu fördern.

Dr. med. Kambiz Afshar,
Nora M. Laskowski, Tanja Schleef,
Prof. Dr. med. Sandra Steffens

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit4920
oder über QR-Code.

aerzteblatt.de

Spezial Arztgesundheit

Foto: picture alliance
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Der Schwerpunkt des 122. Deutschen Ärztetages in Münster war das Thema „Wenn die Arbeit Ärzte krank macht“.
►http://daebl.de/SG51

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