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Rainer Hess: Der gemeinsamen Selbstverwaltung verpflichtet

Spielberg, Petra

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Rainer Hess, Foto: GBA
Rainer Hess, Foto: GBA

Dr. jur. Rainer Hess hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass die ärztliche Selbstverwaltung nach seiner Überzeugung den Gemeinwohlauftrag erfolgreicher erfüllen kann als staatlicher Dirigismus oder marktwirtschaftliches Laisser-faire. Im November ist der Jurist, der zunächst in Aachen Mathematik studiert hatte, bevor er sich für die Rechtswissenschaften entschied, 80 Jahre alt geworden.

1969 stieg der gebürtige Frankfurter als Justiziar des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte in das Gesundheitswesen ein. Zwei Jahre später wechselte er in die gemeinsame Rechtsabteilung von Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV). Von 1988 bis 2003 war Hess Hauptgeschäftsführer der KBV.

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2004 beriefen ihn die Trägerorganisationen des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) zu ihrem ersten unparteiischen Vorsitzenden. Diese Position hatte Hess bis 2012 inne. Zu seinen Verdiensten als Vorsitzender zählt, dass er die Arbeit des Ausschusses transparenter machte und Patientinnen und Patienten sowie Versicherte beteiligte.

Von Januar 2013 bis Mitte 2014 übernahm der Pensionär als Interimsvorstand die Leitung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), für die er eine neue Satzung mit dem Ziel erarbeitete, die Stiftung stärker öffentlich-rechtlich zu besetzen und auszurichten. Seit 2000 ist Hess Vorsitzender des Kooperationsverbundes „gesundheitsziele.de“, der aus einem Ausschuss der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung entstand. Petra Spielberg

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