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Emer Cooke: Führung der Arzneimittel-Agentur in Krisenzeiten

Spielberg, Petra

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Emer Cooke, Foto: EMA
Emer Cooke, Foto: EMA

Mit der aus Irland stammenden Apothekerin Emer Cooke hat Mitte November erstmals eine Frau die Führung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) übernommen. Cooke gilt als starke Führungspersönlichkeit, die sowohl über Erfahrungen in der Industrie als auch in der Regulierung verfügt.

Ihr Hauptanliegen sei es, die Reaktion der EMA auf die Pandemie voranzutreiben und die laufende Arbeit an der Entwicklung und Zulassung von sicheren und effektiven Impfstoffen gegen COVID-19 und Behandlungsmöglichkeiten zu unterstützen, so Cooke. Darüber hinaus wolle sie das Thema Antibiotikaresistenzen verstärkt angehen.

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Cooke, die neben ihrer pharmazeutischen Ausbildung am Dubliner Trinity College auch über einen Mastertitel als Businessadministratorin verfügt, bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung bei der internationalen Arzneimittelregulierung mit, davon 18 Jahre in Führungspositionen. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst in der irischen Pharmaindustrie und wechselte dann zur irischen Aufsichtsbehörde.

Bis 2002 leitete Cooke vier Jahre lang die pharmazeutische Abteilung der EU-Kommission. Bis 2016 war sie bei der EMA unter anderem als Inspektionsleiterin und Leiterin für internationale Angelegenheiten tätig. Vor vier Jahren wurde Cooke Direktorin der Abteilung für Regulierung und Präqualifikation der Welt­gesund­heits­organi­sation in Genf und hatte dort in enger Zusammenarbeit mit Mitgliedstaaten und internationalen Partnern unter anderem Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Gesundheitstechnologien zu gewährleisten. Petra Spielberg

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