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Dominik Modest: Neue Therapien zum metastasierenden Darmkrebs

Spielberg, Petra

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Dominik Modest, Foto: gretchen GmbH/Berliner Krebsgesellschaft
Dominik Modest, Foto: gretchen GmbH/Berliner Krebsgesellschaft

Der Facharzt für Innere Medizin, Prof. Dr. med. Dominik Modest, hat den Curt Meyer-Gedächtnispreis 2020 der Berliner Krebsgesellschaft erhalten. Mit seinen Studien verfolgt der 38-jährige Onkologe von der Berliner Charité mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin das Ziel, neue Strategien zur Therapie von metastasiertem Darmkrebs zu identifizieren. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit von Modest sind Therapiesequenz, Therapieintensität, Personalisierung der Therapie sowie interdisziplinäres Management der Patienten. Seit 2009 betreut der Onkologe mehrere Multicenterstudien zu neuen Therapieregimen beim Darmkrebs im metastasierten Stadium, die in das Studienprogramm der Internistischen Arbeitsgemeinschaft Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. integriert waren.

Modest konnte unter anderem darlegen, dass die Gabe des Antikörpers Panitumumab in Kombination mit einer intensiven Chemotherapie bereits in der Erstbehandlung von Patienten mit metastasiertem RAS-Wildtyp-Darmkrebs eine hohe therapeutische Aktivität besitzt und das Gesamtüberleben der Patienten verbessert.

Modest absolvierte sein Humanmedizinstudium an der FU Berlin. 2009 promovierte er an der Charité mit einer Arbeit zum Thema „Schutz vor hypothermer Schädigung in Kulturen von primären humanen Hepatozyten“. 2015 erfolgte die Habilitation. 2019 übernahm Modest am Campus Virchow-Klinikum der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine Stelle als Oberarzt mit den Schwerpunkten Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie. Petra Spielberg

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