ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2020Influenza: Kein Regressrisiko bei Einsatz von Hochdosisimpfstoff

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Influenza: Kein Regressrisiko bei Einsatz von Hochdosisimpfstoff

Hillienhof, Arne

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Die Nachfrage nach der Grippeimpfung war in den vergangenen Wochen teilweise größer als der vor Ort verfügbare Impfstoff. Foto: ixelsEffect/iStock
Die Nachfrage nach der Grippeimpfung war in den vergangenen Wochen teilweise größer als der vor Ort verfügbare Impfstoff. Foto: ixelsEffect/iStock

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat weitere sechs Millionen Influenza-Impfstoffdosen beschafft. Darunter befinden sich auch eine halbe Million Dosen des bislang in Deutschland
noch nicht verfügbaren Impfstoffs Fluzone High-Dose Quadrivalent 2020/2021. Das geht aus einem Brief von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), an die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen hervor, der dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt. „Da uns aus der Praxis Informationen erreichen, dass Fluzone aufgrund der im Vergleich zu anderen Grippeimpfstoffen höheren Kosten wenig verordnet wird, möchten wir an dieser Stelle nochmals betonen, dass die Kosten für Fluzone für gesetzlich Versicherte von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden und Vertragsärzte bei einem indikationsgerechten Einsatz keinen Regress zu befürchten haben“, betonen Spahn und Gassen in dem Schreiben. Fluzone enthält im Vergleich zu Grippeimpfstoffen mit Standarddosierung die vierfache Antigenmenge und ist für die Anwendung bei Erwachsenen ab 65 Jahren zugelassen. Laut KBV stehen damit für die Saison 2020/21 in Deutschland mehr als 26 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung. Nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums seien das fast doppelt so viele wie in der vergangenen Saison mit 14 Millionen Dosen. hil

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