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ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2021Öffentlicher Gesundheitsdienst: Digitalisierung bleibt weiter ein Thema

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Öffentlicher Gesundheitsdienst: Digitalisierung bleibt weiter ein Thema

Beerheide, Rebecca; afp

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Nicht in allen Gesundheitsämtern ist die Digitalisierung bislang vollständig angekommen. Foto: picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt
Nicht in allen Gesundheitsämtern ist die Digitalisierung bislang vollständig angekommen. Foto: picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt

Die mit 60 Millionen Euro geförderte Digitalisierung im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) schreitet offenbar bislang nur sehr langsam voran. Bis Anfang Januar dieses Jahres sollen alle 412 Gesundheitsämter in Deutschland das System „DEMIS“ verfügbar haben, mit dem Infektionskrankheiten gemeldet werden. Das System „SORMAS“, mit dem das Kontaktmanagement von infizierten Menschen vereinfacht werden kann, ist allerdings noch nicht überall verfügbar. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) sprach Mitte Dezember noch von einem Viertel der Gesundheitsämter, die das System noch nicht im Einsatz hätten. Nach anderen Zahlen sind es zwölf Gesundheitsämter, die das System noch nicht verwenden. Mitte November hatte das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium eine digitale Informationsveranstaltung für den ÖGD organisiert und dort für vom Bund geförderte Anwendungen geworben. Dennoch haben viele Gesundheitsämter wegen technischer Mängel nach wie vor erhebliche Probleme, die Kontakte von Coronainfizierten effektiv nachzuverfolgen. Selbst wenn das genaue Infektionsumfeld bekannt sei, könne dieses bei einem Viertel der Gesundheitsämter wegen Mängeln etwa bei der IT-Ausstattung gar nicht erfasst werden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Kai Gehring (Grüne). bee/afp

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