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ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2021Praxisübernahmen: Große Spreizung bei Kaufpreisen

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Praxisübernahmen: Große Spreizung bei Kaufpreisen

Hillienhof, Arne

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Die Kosten für Praxisübernahmen haben einen neuen Höchststand erreicht. Foto: dietwalther/stock.adobe.com
Die Kosten für Praxisübernahmen haben einen neuen Höchststand erreicht. Foto: dietwalther/stock.adobe.com

Hausärzte, die sich in den Jahren 2018 und 2019 niedergelassen haben, investierten für die Übernahme und die anschließende Modernisierung der Praxis im Durchschnitt rund 160 000 Euro. Das zeigt eine Analyse ärztlicher Existenzgründungen, die von der Apobank und dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) vorgelegt wurde. Die Übernahmekosten erreichten damit einen neuen Höchststand. Die eigentliche Übernahme schlug dabei mit rund 102 700 Euro zu Buche. Die Investitionen in medizinisch-technische Geräte, IT sowie Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen betrugen im Analysezeitraum rund 57 000 Euro. Beide Werte sind in den vergangenen zwei Jahren erneut gestiegen. Allerdings spiegeln die Durchschnittsbeträge die Marktsituation nur bedingt wider. Es gibt eine große Spreizung bei den Kaufpreisen – von verschenkten Praxen bis hin zu Preisen von einer halben Million. Bei Facharztpraxen hängen die Kosten stark von der Fachrichtung ab. Im Schnitt lagen diese etwa bei Frauenärzten bei 234 000 Euro und bei Orthopäden bei 368 000 Euro. Die Niederlassung in einer psychotherapeutischen Praxis kostete im Schnitt 50 000 Euro an Investitionen. hil

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