ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2000Rehabilitation: Fahrsimulator für Unfallopfer

VARIA: Auto und Verkehr

Rehabilitation: Fahrsimulator für Unfallopfer

Dtsch Arztebl 2000; 97(10): A-631 / B-529 / C-505

Flintrop, Jens

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die STN Atlas Elektronik GmbH, Bremen, hat im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) und des Kuratoriums ZNS (Zentralnervensystem) einen Fahrsimulator für die Rehabilitation entwickelt. Unfallopfer erhalten so die Möglichkeit, ihre Fahrfähigkeit im gefahrlosen und realitätsnahen Umfeld zu testen und zu trainieren.
Behindertengerecht
Der Fahrsimulator bildet den Fahrerplatz eines Mittelklasse-Autos nach und ist behindertengerecht ausgestattet; die Einstellungen können individuell angepasst werden. Mit Hilfe des Bordcomputers ist der Therapeut in der Lage, verschiedene Verkehrsparameter wie Fahrzeugdichte, Straßenzustand oder Witterung gezielt zu ändern, um seinen Patienten zu fordern.
Testphase
Ein erstes Exemplar des Fahrsimulators steht seit Anfang November 1999 im Neurologischen Reha-Zentrum Godeshöhe in Bonn. Dort wird in einer wissenschaftlichen Begleitstudie untersucht, wie groß die therapeutische Wirksamkeit des Simulators im Vergleich zur herkömmlichen Rehabilitationstherapie ist und inwiefern sich der Simulator einsetzen lässt, um die Leistungen der Patienten in realen Fahrproben vorherzusagen. JF


Realitätsnah: Die Autofahrt im Simulator kann wichtige Erkenntnisse über die Fahrtüchtigkeit eines RehaPatienten liefern. Foto: STN Atlas Elektronik

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema