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Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung: Suche nach Mutationen ohne Genehmigung möglich

Hillienhof, Arne

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Die Suche nach großen Mutationen zum Beispiel bei onkologischen Erkrankungen ist unkomplizierter geworden. Foto: picture alliance/Westend61/Buero Monaco
Die Suche nach großen Mutationen zum Beispiel bei onkologischen Erkrankungen ist unkomplizierter geworden. Foto: picture alliance/Westend61/Buero Monaco

Die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) übernimmt die Kosten für die Suche nach Mutationen zum Beispiel bei onkologischen Erkrankungen seit Anfang dieses Jahres ohne individuelle Genehmigung. Darauf haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband verständigt. Die Finanzmittel für die humangenetische In-vitro-Diagnostik wurden zum 1. Januar um 45 Millionen Euro aufgestockt. In den kommenden Jahren soll dies jährlich angepasst werden. Im Kern geht es laut KBV um die Gebührenordnungspositionen (GOP) 11449, 11514 und 19425 für postnatale Mutationssuchen, die der Bewertungsausschuss 2016 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab aufgenommen hatte und die bis Jahresende einer Genehmigungspflicht unterlagen. Diese Genehmigungspflicht ist gestrichen. Zugleich sind die Leistungen für human- und tumorgenetische Mutationssuchen über 25 Kilobasen in die GOP 11513 und 19424 beziehungsweise GOP 19453 integriert worden. Auch der Zuschlag nach der GOP 11449 werde innerhalb dieser Gebührenordnungspositionen abgebildet, so die KBV. Die alten genehmigungspflichtigen GOP 11449, 11514 und 19425 entfallen. Gleiches gilt für die GOP 19454 für die In-vitro-Diagnostik tumorgenetischer Veränderungen zur Indikationsstellung einer pharmakologischen Therapie. hil

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