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Coronapandemie: Sonderregeln für verordnete Leistungen verlängert

Haserück, André; EB

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Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat die geltenden Coronasonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen um weitere zwei Monate bis zum 31. März 2021 verlängert. Die Sonderregeln betreffen insbesondere die Möglichkeit der Videobehandlung, Verordnungen nach telefonischer Anamnese, verlängerte Vorlagefristen für Verordnungen sowie verschiedene Erleichterungen bei Verordnungsvorgaben. Ziel des G-BA ist es, angesichts des anhaltend dynamischen SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens, direkte Arzt-Patienten-Kontakte weiterhin möglichst gering zu halten. Eine Behandlung kann etwa weiterhin auch per Video stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich und die Patienten damit einverstanden sind. Auch Soziotherapie und psychiatrische häusliche Krankenpflege können mit Einwilligung des Patienten per Video erbracht werden. Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel und Heilmittel dürfen weiterhin auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch den Arzt erfolgt ist. Gleiches gilt für Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten. Darüber hinaus bleibt die Frist zur Vorlage von Verordnungen bei der Krankenkasse für häusliche Krankenpflege, spezialisierte ambulante Palliativversorgung und Soziotherapie von drei Tagen auf zehn Tage verlängert. Heilmittel-Verordnungen bleiben auch dann gültig, wenn es zu einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen kommt. Außerdem können Ärzte Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege für bis zu 14 Tage rückwirkend verordnen. aha/EB

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