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Melanie Huml: Schluss nach zwölf Jahren an der Ministeriumsspitze

Beerheide, Rebecca

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Melanie Huml, Foto: dpa/Sven Hoppe
Melanie Huml, Foto: dpa/Sven Hoppe

Die dienstälteste Landesgesundheitsministerin ist nicht mehr im Amt: Die Ärztin und bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) ist seit Anfang Januar nicht mehr im Amt. An der Spitze des Staatsministeriums für Gesundheit stand sie seit 2008. Damals unter dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) gehörte auch das Thema Umwelt zu ihrem Zuständigkeitsbereich, ab 2013 hieß das Ministerium „Gesundheit und Pflege“. Die 45-Jährige ist nun seit dem 11. Januar Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales.

Huml studierte an der Universität Erlangen-Nürnberg Medizin und arbeitete am Klinikum in Bamberg, bevor sie hauptberuflich in die Politik einstieg. In den zwölf Jahren an der Spitze des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums habe sie „immer ein offenes Ohr für die Belange der Ärzteschaft“ gehabt, hieß es von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Im Sommer 2020 gab es Kritik an der Organisation von Coronateststationen bei Reiserückkehrern, schon zu diesem Zeitpunkt wurde über einen Rücktritt spekuliert. 2021 wäre Huml turnusgemäß Vorsitzende der Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz (GMK) gewesen.

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Auch dieses Amt übernimmt nun ihr Nachfolger Klaus Holetschek (CSU), der seit August 2020 bereits Staatssekretär im Ge­sund­heits­mi­nis­terium war. Zuvor war Holetschek vier Jahre im Bundestag und seit 2013 Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Der 56-jährige Jurist war seit März 2019 Vorsitzender des Landesgesundheitsrates Bayern. Rebecca Beerheide

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