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Charité: Neue Staffel der historischen Fernsehserie

Kahl, Kristin

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Pünktlich zum neuen Jahr ist die historische Fernsehserie „Charité“ in die Fortsetzung gegangen. Seit dem 12. Januar wird wöchentlich eine Doppelfolge in der ARD ausgestrahlt, darüber hinaus sind die insgesamt sechs Folgen der dritten Staffel bereits in der ARD-Mediathek abrufbar.

Die dritte Staffel der Serie „Charité“ schlägt ein neues Kapitel der Medizingeschichte auf und spielt dieses Mal zu Zeiten des Mauerbaus. Foto: ARD/Stanislav Honzik (S2)
Die dritte Staffel der Serie „Charité“ schlägt ein neues Kapitel der Medizingeschichte auf und spielt dieses Mal zu Zeiten des Mauerbaus. Foto: ARD/Stanislav Honzik (S2)

Zeitlich ist die Serie in den Tagen des Mauerbaus angesiedelt. Sie erzählt neben den politischen, zwischenmenschlichen und moralischen auch die medizinischen Herausforderungen dieser Umbruchphase. Erneut dreht sich die Geschichte um fiktive Charaktere sowie historische Persönlichkeiten. Und auch der Faden der Rolle von Frauen in der Medizin wird weiter gesponnen. So steht im Mittelpunkt der Handlung dieses Mal die Figur der Ella Wendt, die aufgrund des Weggangs zahlreicher Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte an die Charité beordert wird. Um ihre Forschung der Krebsfrüherkennung anhand bestimmter Blutgruppenmerkmale weiter voranzutreiben, sucht sie Kontakt zu Otto Prokop, der einen herausragenden Ruf als Serologe genießt. Dessen eigentliches Arbeitsfeld ist jedoch die Gerichtsmedizin, seine Obduktionen tragen zur Klärung von Kriminalfällen bei. Auch sogenannte „Mauertote“ landen auf seinem Tisch. Eine weitere historische Figur ist die Kinderärztin Ingeborg Rapoport, die als Spezialistin der Säuglingsmedizin einen visionären Ansatz entwickelt, um die Säuglingssterblichkeit zu senken. Damit eckt sie immer wieder bei dem konservativ denkenden Gynäkologen Helmut Kraatz an.

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Die Charité-Ärzte forschen und arbeiten, trotz Mangelwirtschaft in einer Atmosphäre des Ausgegrenztseins, zwischen Vertrauen und Misstrauen – so beschreibt es die Ankündigung des Senders. Jana Brandt, Mitglied der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm und MDR-Fernsehfilmchefin ergänzt: „‚Charité‘ zeigt außergewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Zeiten. Die Serie veranschaulicht die extremen Bedingungen, unter denen sie leben, die schwierigen Umstände, in denen sie arbeiten und forschen, und lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben an den Herausforderungen, an denen sie über sich hinauswachsen.“ Fachlich beraten wurden die Filmschaffenden von heute an der Charité tätigen Expertinnen und Experten.

Auch dieses Mal wird das Fernsehspiel begleitet von einer Dokumentation, die die Charité im Spannungsfeld des Kalten Krieges behandelt. Die Doku ist ebenfalls in der ARD-Mediathek abrufbar. kk

http://daebl.de/LA22

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