szmtag Gernot Marx: Die Intensivmedizin stärker digitalisieren
ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2021Gernot Marx: Die Intensivmedizin stärker digitalisieren

PERSONALIEN

Gernot Marx: Die Intensivmedizin stärker digitalisieren

Osterloh, Falk

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Gernot Marx, Foto: Uniklinik RWTH Aachen
Gernot Marx, Foto: Uniklinik RWTH Aachen

Spätestens seit Einrichtung des Intensivregisters im Frühjahr des vergangenen Jahres ist die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auch der großen Öffentlichkeit ein Begriff. Zum Jahresbeginn gab es einen Wechsel an der Spitze der DIVI: Prof. Dr. med. Gernot Marx ist Prof. Dr. med. Uwe Janssens im Amt des Präsidenten gefolgt.

Marx hat an der Medizinischen Hochschule Hannover studiert, promoviert und sich habilitiert. Von 2004 bis 2008 arbeitete er als C3-Professor am Universitätsklinikum Jena. 2008 wurde er an das Uniklinikum Aachen berufen, wo er die Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care leitet.

Anzeige

Einen besonderen Schwerpunkt will der 54-jährige Facharzt für Anästhesiologie in seiner zweijährigen Amtszeit auf den Ausbau der Digitalisierung legen. „Die Intensivmedizin eignet sich besonders gut dafür, die Vorteile der Technik zum Menschen zurückzubringen“, sagt er dem Deutschen Ärzteblatt. So sei in Aachen ein KI-Algorithmus entwickelt worden, der eine Sepsis zwölf Stunden eher als eine herkömmliche Diagnose erkenne. „Die KI hat also das Potenzial, viele Tausend Leben zusätzlich zu retten und die Behandlung zu verbessern“, betont Marx.

Gute Erfahrungen hat er auch mit der Telemedizin gemacht: „Wir haben in Nordrhein-Westfalen ein Netzwerk aufgebaut, mit dem die Universitätskliniken in Aachen und Münster die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung unterstützen.“ Falk Osterloh

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote