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Christian Karagiannidis: Einsatz für die Interprofessionalität

Osterloh, Falk

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Christian Karagiannidis, Foto: Kliniken Köln/Felix Schmitt
Christian Karagiannidis, Foto: Kliniken Köln/Felix Schmitt

Als Sprecher des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurde Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis im ersten Jahr der COVID-19-Pandemie einer großen Öffentlichkeit bekannt. Ende 2020 hat der 47-jährige Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunktbezeichnung Pneumologie und Zusatzbezeichnung Intensivmedizin nun die Nachfolge von Prof. Dr. med. Stefan John als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) angetreten.

Karagiannidis studierte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. 2011 wurde er an der Universität Regensburg habilitiert und im selben Jahr an den ersten Lehrstuhl für extrakorporale Lungenersatztherapie an die Universität Witten/Herdecke berufen. In dem zur Universität gehörenden Klinikum Köln-Merheim leitet er seither das ARDS- und ECMO-Zentrum der Lungenklinik.

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Als Präsident der DGIIN will Karagiannidis insbesondere drei Themen besonders in den Fokus rücken. „Wir brauchen eine nachhaltige Stärkung der Intensiv- und Notfallpflege“, sagt er dem Deutschen Ärzteblatt im Hinblick auf den Mangel an Intensivpflegenden in Deutschland. „Davon wird die Zukunft der Krankenhäuser ganz wesentlich abhängen.“ Darüber hinaus will er sich für die Etablierung eines Facharztes für Innere Medizin und Intensiv- und Notfallmedizin parallel zur bisherigen Zusatzweiterbildung einsetzen. Und er plant, die Wissenschaft in der Intensiv- und Notfallmedizin zu stärken. Falk Osterloh

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