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Krankenhäuser: Pflegepersonaluntergrenzen gelten wieder

Haserück, André

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Zum 1. Februar 2021 sind in der Allgemeinen Chirurgie, der Inneren Medizin, der Pädiatrie und der Pädiatrischen Intensivmedizin neue Pflegepersonaluntergrenzen für Krankenhäuser in Kraft getreten. Diese legen für Bereiche mit besonders hohem Pflegeaufkommen fest, wie viel Pflegepersonal mindestens auf einer Station während einer Tages- oder Nachtschicht im Krankenhaus anwesend sein muss. Die Mindestgrenzen gelten damit nun für insgesamt zwölf Bereiche. 2019 galten Pflegepersonaluntergrenzen bereits für die vier pflegesensitiven Bereiche Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie. Zudem wurden Untergrenzen für die Bereiche Herzchirurgie, Neurologie, Neurologische Frührehabilitation sowie die Neurologische Schlaganfalleinheit festgelegt, die ab 2020 zum Einsatz kommen sollten. Durch die Coronapandemie kam es jedoch im Jahr 2020 zu einer befristeten Aussetzung der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung. Zum Februar 2021 wurden nun alle bisher geregelten Pflegepersonaluntergrenzen wieder in Kraft gesetzt und die Untergrenzen für die vier neuen Bereiche eingeführt. Mit der Verordnung sind die Krankenhäuser verpflichtet, ihre Pflegepersonalausstattung und Patientenbelegung offenzulegen und nachzuweisen, ob sie die pflegerische Mindestversorgung sicherstellen können. Der GKV-Spitzenverband stellte sich hinter die Wiedereinführung der Untergrenzen, während die Deutsche Krankenhausgesellschaft für eine weitere Aussetzung plädierte. aha

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